Bevor Interessenten und angehende Darsteller/-innen von den großen Bühnen der Stadt und den Perfekten Rollen ihrer Lieblingsfiguren träumen, müssen Sie sich im Vorfeld einiger Dinge bewusst sein/werden:

Zu beiden kann Sie der DS-Kurs führen, jedoch müssen die angehenden Darsteller/-innen sich vorher klarmachen, dass hinter jeder großen und kleinen Inszenierung eine Menge Arbeit und Schweiß steckt und dass in der langen, anstrengenden Erabreitungsphase auch Abstriche gemacht werden müssen.

Gravierend ist dabei der hohe Zeit- und Arbeitsaufwand, der den Zuschauern meist verborgen bleibt. Wer sich also entschließt, den DS-Kurs zu wählen, muss also zeitweise damit rechnen, dass "Freizeit" äquivalent zu "Probe" ist und die eigene Familie durch den Kurs ersetzt wird. Die Erarbeitungsphasen sind zwangsmäßig relativ kurz, wodurch es hin und wieder auch mal stressig wird, was dann ausgehalten werden muss, um das Projekt nicht zu gefährden - aber alle Anstrengungen sind spätestens ab der Premiere vergessen, dort wird der Beifall eingesammelt für die außerordentliche Leistung, welche man zeigt. Dieser Augenblick ist es, auf den man hingearbeitet hat.

Dieser Augenblick entschädigt für alles!

Allgemein sollte man, um Spaß und Erfolg zu haben, ein hohes Maß an Lernwillig- und fähigkeit mitbringen, sowie Kreativität und Einfallsreichtum, denn es ist keinesfalls so, dass das Stück fertig angeboten wird und alle Impulse von der Spielleitung kommen. Außerdem sollte man beachten, dass ein Theaterstück eine Teamleistung ist und sich jede/r einbringen kann und sollte.

Hier sind Spontanität, Selbstbewusstsein, sowie Teamfähigkeit und Kontaktfreudigkeit gefragt.