Musik

Die Musiklehrer am RLG

Burkhard F. Fabian

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Musiklehrer, Fachbereichsleiter Musik, Leiter der Jazzbands und Bigbands, Leiter der Musicals, Enrichment Bläserklasse, Instrumentenausleihe, Fachseminarleiter Musik im Land Berlin

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www.burkhardfabian.de

 

Christoph Rosiny

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Musiklehrer, Leiter der Chöre

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Thomas Bergen

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Musiklehrer, Leiter der Orchester

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Michael Krois

Musiklehrer, Spezialist für experimentelle Musik, Leiter der AG "DJ-ing"

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Miriam Jerratsch

Musiklehrerin, Projekte von Livemusik und Eigenkompositionen in Kombination mit dem Fach Darstellendes Spiel

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Alexandra Mix

Musiklehrerin, Enrichment Violine, Fächerverbindung Musik - Geschichte

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Tanja Rosner

Musiklehrerin, Leiterin der Ehrenpreisvergabe, Fächerverbindung Musik - Darstellendes Spiel

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Susanne Omansen

Musikreferendarin, Spezialistin für Gesang und Musical

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Die Instrumentallehrer am RLG

Julia Selbherr (Violine)

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Andrej Ugoljew (Posaune)

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www.andrejugoljew.com

Johannes Böhmer (Trompete, Flügelhorn, Tuba)

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www.johannesboehmer.com

Viktor Wolf (Saxophon, Klarinette, Querflöte)

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www.viktorwolf.de

 

Moritz Köther (Saxophon)

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Vocalcoating am RLG mit Julius Olschowski:

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http://julius-olschowski.com

Enrichment in der Jahrgangstufe 8

In der Klasse 8 besteht die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Musikschule Pankow „Bela Bartok“ die Musikinstrumente E-Bass, Kontrabass, E-Gitarre und Schlagzeug kennenzulernen. In diesem Rahmen wird ebenfalls ein Vocal- und Bandcoaching angeboten.

 

Der Toningenieur Stefan Sikora betreut seit 2005 die Arbeitsgemeinschaft Tonstudio. Schwerpunkte der Arbeit sind das Live-Recording der Schulkonzerte sowie Studioaufnahmen der Jazzbands und Musicals. Dabei werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG zu Experten der „pre- und postproduction“ mit all ihren technischen Finessen. Im Rahmen des Musikunterrichts zum Thema Rock und Pop in der Klasse 10 besteht ferner die Möglichkeit, einen eigenen Song von der AG aufnehmen zu lassen.

Link: Das RLG auf "School 'n' Music"

Bei den drei großen Musicalproduktionen - "Lili Marie" (2008), "Wir bleiben zu viert" (2012) und "The Blues Brothers Interactive" (2015) - war die AG Tonstudio für die aufwendige Live-Beschallung und für den Ton der hochwertig produzierten DVD ("Blues Brothers") verantwortlich.

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Durch die kontinuierliche Arbeit konnte aus bescheidenen technischen Anfängen ein voll funktionsfähiges kleines Tonstudio aufgebaut werden. Die zwei vorliegenden CDs "Rhapsody In Blue" und "Berlin ist sexy" wurde ausschließlich mit schuleigenem Equipment in akustisch optimierten Klassenräumen produziert und stellt einen weiteren Höhepunkt der Arbeit unserer AG dar.

Projektgebundene Arbeit:

Livemitschnitte der Konzerte

DVD-Produktionen

CD-Produktionen im eigenen Tonstudio

Interessierte Schüler*innen werden stets gesucht!

Kontakt: Stefan Sikora; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Privatunterricht und Enrichmentprogramm "Ein neues Musikinstrument erlernen" im Schulgebäude des RLG

Seit 25 Jahren pflegt das Rosa-Luxemburg-Gymnasium erfolgreich die Tradition von Musikensembles, in denen unsere Schülerinnen und Schüler ihre musikalischen Fähigkeiten im Gesang und auf ihrem Musikinstrument einbringen können. Innerhalb des neuen Angebotes zur Begabungsförderung besteht an unserem Gymnasium die Möglichkeit, in einem der zahlreichen Enrichment-Kurse eines der Musikinstrumente Violine, Saxophon, Trompete oder Posaune zu erlernen. Der den Kurs ergänzende Kleingruppenunterricht und das Leihen des Instrumentes kosten zusammen nur 38,- Euro pro Monat. Man kann den Kurs maximal zwei Jahre, in den Klassen 5-6 oder 6-7, besuchen. Bei entsprechendem Übefleiß können unsere Instrumentalistinnen und Instrumentalisten in unseren erfolgreichen Musikensembles mitspielen, Konzerte, Musical- und CD-Produktionen gestalten. Der Besuch unserer musikalischen Angebote ist freiwillig. Wenn man sie besucht, wird jedoch Disziplin und Zuverlässigkeit vorausgesetzt. Üben lohnt sich!

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Die Schülerinnen und Schüler unseres Enrichmentprogramms "Ein neues Musikinstrument erlernen" aus dem Jahr 2015

 

Privater Instrumentalunterricht

Für den privaten Unterrichts auf den Instrumenten Violine, Posaune, Trompete, Tuba, Querflöte, Klarinette und Saxophon wenden Sie sich bitte direkt an unsere 4 handverlesenen Instrumentallehrer:

Linda Gossmann (Violine)

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Andrej Ugoljew (Posaune)

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www.andrejugoljew.com

Johannes Böhmer (Trompete, Flügelhorn, Tuba)

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www.johannesboehmer.com

Viktor Wolf (Saxophon, Klarinette, Querflöte)

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www.viktorwolf.de

Fotos der Lehrer siehe auch unter "Unser Team"

 

Enrichmentkurs "Ein neues Musikinstrument erlernen"

FAQ

 

Welche Musikinstrumente können bei uns erlernt werden?

Trompete, Posaune, Saxophon, Violine.

 

Wie teuer ist der Unterricht?

Sie zahlen 380,- € pro Schuljahr (= 10 Monate = 280,- € an den Instrumentallehrer + 100,- € [außer Posaune: keine Leihgebühr] an den Schulverein des RLG als Leihgebühr für das Musikinstrument).

 

Wie lange und in welchen Klassen findet dieses Enrichmentprogramm statt?

Es dauert 1 oder 2 Jahre in den Klassen 5-6 oder 6-7. Dabei werden 2 Jahre empfohlen, da das Beherrschen eines Musikinstrumentes seine Zeit benötigt.

 

Von wem bekomme ich das Musikinstrument?

Das Instrument wird Ihnen von der Schule für eine Leihgebühr von 100,- € (s.o.) pro Schuljahr zur Verfügung gestellt. Wenn man nach den 2 Jahren weiterspielt, so versuchen wir auch weiterhin - falls vorhanden - ein Leihinstrument zur Verfügung zu stellen.

 

Wann, wo und wie lange findet der Unterricht statt?

Es handelt sich bei ihm um einen Enrichmentkurs, der einmal wöchentlich mit 75 Minuten im Stundenplan integriert ist und um einen ca. 30-minütigen Kleingruppenunterricht bei dem Instrumentallehrer am Nachmittag im RLG (Montag bis Donnerstag – der genaue Termin wird mit dem Instrumentallehrer ermittelt).

 

Unter welchen Umständen sollte mein Kind an dem Programm teilnehmen?

Ihr Kind sollte grundsätzlich an Musik im Allgemeinen und an dem zu erlernenden Musikinstrument Interesse haben. Häufig wollen Kinder, die z.B. schon Klavier lernen, ein weiteres (Ensemble-) Instrument ergänzend erlernen.

 

Ich spiele schon eines dieser Musikinstrumente. Darf ich trotzdem an dem Enrichmentprogramm teilnehmen?

Nein, das Programm richtet sich nur an Anfänger auf diesem Instrument. Dadurch wachsen die Teilnehmer*innen gemeinsam mit ihren Fähigkeiten auf dem Instrument hoch. Diese Gemeinsamkeit ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Wieviel muss man auf dem Musikinstrument üben, um erfolgreich zu sein?

Ein Musikinstrument zu erlernen bedarf des täglich Übens, damit die zahlreichen psychomotorischen und musikalisch-kognitiven Abläufe automatisiert und abrufbar werden.

 

Was passiert nach den 2 Jahren Enrichmentprogramm?

Alle Kinder, die erfolgreich den Kurs absolviert haben, werden in unseren Musikensembles (zunächst dem kleinen Orchester oder der Juniorbigband – später dem Sinfonieorchester oder der Bigband) integriert.

 

Muss man nach den 2 Jahren weiter Instrumentalunterricht beim Instrumentallehrer nehmen?

Ja, wenn man weitermacht und in unseren Ensembles mitspielen möchte, nimmt man in der Regel Einzelunterricht.

 

Wie teuer ist dieser Einzelunterricht?

Die Preise orientieren sich an den Preisen der Musikschulen.

 

Muss man bei einem Instrumentallehrer am RLG Unterricht erhalten?

Im Rahmen des Enrichmentprogramms (2 Jahre) ja, danach nicht mehr. Jedoch hat man zum Instrumentalunterricht, der in den Räumlichkeiten des RLG stattfindet, ggf. einen kurzen Weg.

 

Wie gut sind die Instrumentallehrer am RLG?

Alle Lehrer haben eine Ausbildung als Instrumentalpädagoge auf ihrem Musikinstrument abgeschlossen. Sie sind handverlesen.

 

Warum sollte mein Kind an diesem Programm teilnehmen?

Günstiger und risikoloser (Leihinstrument) ein Musikinstrument zu erlernen, geht es nicht. Das Erlernen eines Musikinstrumentes schult auch außermusikalische Fähigkeiten: Disziplin, Konzentrationsfähigkeit, Kreativität, vernetztes Denken, Begeisterungsfähigkeit für eine Sache, Wertschätzung für Kunst und Kultur, soziale Kompetenz. In den musikalischen Ensembles werden Aussagen wie „sich kreativ einbringen können“ oder „sich sinnvoll zurücknehmen können“ mit erlebter Erfahrung gefüllt.

 

An wen wende ich mich bei weiteren Fragen?

Sie wenden sich per Mail an den Fachbereichsleiter Musik, Herrn Burkhard F. Fabian:

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Link: Das RLG auf "School 'n' Music"

Alle drei Jahre setzen wir an unserem Gymnasium eine große Musicalproduktion um, bei der oft bis zu 100 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Der große Aufwand und unser musikalischer Anspruch erklären diesen dreijährigen Rhythmus.

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Die Feuerzangenbowle

(Untertitel: „Würd’st du’s nochmal probier’n?“) ist ein Musical in zwei Akten nach dem gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl mit Musik von Burkhard F. Fabian und Songtexten von Johannes K. Jellinek.

Die Uraufführung wurde am 8. Januar 2018 im Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin umgesetzt.

Handlung

Erster Akt

Im Prolog entwickelt der „Zirkel der Feuerzangenbowle“ (fünf befreundete, gestandene Herren in Berlin) die Idee,  den erfolgreichen jungen Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, auch Mitglied dieser Runde, noch einmal auf ein Gymnasium zu schicken, da ihm diese wichtige Lebenserfahrung aufgrund seines Privatunterrichts fehlt.

Von der Idee beflügelt, inkognito für seinen neuen Roman zu recherchieren, besucht Dr. Johannes Pfeiffer unter dem Decknamen „Hans Pfeiffer“ das Gymnasium in der fiktiven Kleinstadt Babenberg (eine Anspielung auf Babelsberg) und organisiert dort zusammen mit seinen Mitschülern diverse Schulstreiche – z.B. das Verstecken des Schuhs von Professor Bömmel oder den bekanntesten Streich, bei dem die Oberprimaner beim Probieren des selbstgebrauten Heidelbeerweins von Professor Crey im Chemieunterricht so betrunken tun, dass der Unterricht abgebrochen werden muss und sie vom Direktor nach Hause geschickt werden.

Da Musiklehrer Fridolin langfristig erkrankt ist, finden die Chorproben zusammen mit dem Mädchenchor des benachbarten Lyzeums statt. Den Chor leitet die Musikreferendarin Eva Knauer, die hübsche Tochter des Direktors des Jungengymnasiums. Eva und Hans verlieben sich. Direktor Knauer, genannt „der Zeus“, ahnt, wer die Verantwortung für die Streiche trägt, kann jedoch Pfeiffer nichts nachweisen. In der Zwischenzeit findet Marion, die Verlobte Pfeiffers in Berlin heraus, wo sich der berühmte Schriftsteller aufhält und macht sich auf nach Babenberg, um ihren Verlobten zu stellen.

Zweiter Akt

Pfeiffer hängt zusammen mit einem Primaner am Eingangstor seiner Schule ein Schild mit der Aufschrift, „Wegen Bauarbeiten bleibt das Gymnasium heute geschlossen“ auf. Die ankommenden Schüler und Lehrer lesen das Schild und machen Kehrt nach Hause, während der über die Stille in seiner Schule verwunderte Direktor letztlich die Ursache dafür findet und zusammen mit dem Kollegium beschließt, so zu tun, als sei das Schild echt. Kollege Bömmel errichtet daher eine fiktive Baustelle, um die Peinlichkeit der Situation des Schulausfalls von der Schule abzuwenden.

Marion überrascht Pfeiffer in seiner Stube und versucht ihn zu verführen – mit dem Ziel, ihren Verlobten zurück nach Berlin zu bringen. Pfeiffer, der nun erkennt, die wahre Liebe in Eva gefunden zu haben, lässt sich auf das Spiel nicht ein und beschließt, Eva die Wahrheit über seine Identität mitzuteilen. Eva glaubt Hans nicht und fühlt sich verhöhnt, so dass dieser verstoßen, alleine und enttäuscht zurückbleibt. Daher beschließt der Protagonist sich in einer großen Abschlussvorstellung allen als der erfolgreiche Schriftsteller zu offenbaren und Babenberg wieder zu verlassen. Dazu verkleidet er sich als Prof. Crey und übernimmt dessen vom Oberschulrat des Gymnasiums supervisierte Vorführstunde (eine pädagogisch innovative, da diese geschlechtsübergreifend zusammen mit den Schülerinnen des Lyzeums organisiert wurde) - denn der erfahrene Prof. Crey bewirbt sich um eine Direktorenstelle. Die Maskerade erkennend bittet Direktor Knauer Pfeiffer darum, das „Theater weiterzuspielen“, damit der Oberschulrat nichts merke. Dazu gibt er Pfeiffer sein Ehrenwort, dass ihn keine Strafe erwarte. In einem unbedachten Moment bestätigt Direktor Knauer zudem vor allen die Verlobung von Pfeiffer mit Tochter Eva. Beim Abgang des mit dem Unterricht höchst zufriedenen Oberschulrats trifft dieser auf den echten Professor Crey, den er jedoch für den falschen, nämlich den für seine Streiche bekannten Hans Pfeiffer hält. Der Schulrat erwartet die Entfernung des Doppelgängers von der Schule und bittet um einen Bericht.

Zu guter Letzt pocht Pfeiffer auf die Zustimmung des Direktors, für die Hand seiner Tochter, die überglücklich Hans‘ Heiratsantrag annimmt. Der Protagonist gibt seine wahre Identität preis und wendet sich zum Schluss mit dem Durchbrechen der vierten Wand an das Publikum. Dabei reflektiert Pfeiffer zusammen mit den anderen Figuren im Abschlusshymnus die Schulzeit auf der Metaebene.

 

Musik

Einführung

Heinrich Spoerl begann Ende der 1920er Jahre seinen Roman zu schreiben. Sein Sohn Alexander (*3.1.1917; †16.10.1978) war da im besten Lausbubenalter. Dieser schreibt in seinem Buch „Memoiren eines mittelmäßigen Schülers“, die „Feuerzan­genbowle“ wäre deshalb entstanden, weil sein Vater es leid geworden sei, ständig Briefe an die Schule wegen der Vergehen seines Sohnes zu schreiben. Daher habe Alexander nach der Schule über die Streiche in der Schule zu berichten gehabt („Memoiren…“, dtv-Vlg).

Wie viel nun wirklich passiert oder Fiktion ist, lässt der berühmte Roman offen. Am Ende der Feuerzangenbowle heißt es nur: „Wahr sind auch nur die Erin­nerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben. Damit wollen wir uns bescheiden“ („Die Feuerzangenbowle“, Droste-Vlg.).

In Spoerls Epilog manifestiert sich die eigentliche Dimension der Schulzeit, wel­che sich jedoch erst rückblickend offenbart: In einer unbeschwerten Leichtigkeit lag einem die ganze Welt zu Füßen. Träume wollten Wirklichkeit, Sehnsüchte woll­ten lebendig werden. Allzu oft stellt man im Erwachsenenalter fest, dass „Träume oft nur Schäume“ sind, wie es in einem Song des Musicals heißt. Vor diesem Hin­tergrund entstand der Untertitel und Schlusshymnus zum Musical: „Würd’st du’s nochmal probier’n?“. Johannes K. Jellinek fängt in den Songtexten die Stimmungen der Schulgeschichte auf und gießt sie in eine poetische Sprache. Burkhard F. Fabian nutzt sie als inspirierenden Nährboden für die Kompositionen. Neben den lauten Orchesterstellen folgen die leisen der Tradition der Comedian Harmonists, die sich in ihrem mehrstimmigen, pointierten Gesang nur von einem Klavier begleiten ließen.

Die Spielzeit des Musicals beträgt zwei Stunden und 30 Minuten.

 

Rollen und Gesangslagen

Alte Herren

JOHANNES PFEIFFER (Tenor)

JUSTIZRAT FLEISCH *1) (Tenor)                        

BANKIER ETZEL *2) (Bariton)

MED. HELLWIG *3) (Bariton)

APOTHEKER FRÖBEL *4) (Bass)

Lehrkörper

EVA KNAUER  (Sopran)

"BÖMMEL" *1)  (Tenor)

Direktor KNAUER, "ZEUS" *2) (Bariton)

OBERSCHULRAT *3)  (Sprechstimme)

Prof. CREY, "SCHNAUZ" *4) (Bass)

(*1)*2)*3)*4) identische Darsteller möglich)

Klasse

Der kleine LUCK  (Tenor)

HUSEMANN  (Tenor)

Rudi KNEBEL  (Bariton)

ROSEN  (Bariton)

MELWORM  (Bariton)                      

ACKERMANN  (Bass) 

Sonstige

MARION  (Mezzosopran)

HAUSMEISTER *5) (ohne Text)

KELLNER(IN) *5) (ohne Text)

(*5) optional)

Chöre

Mädchenchor des Lyzeums

Gemischter Chor des Jungengymnasiums und des Lyzeums

 

Besetzungsvarianten

Orchester (erweiterte Bigband)

(20 Musiker*innen)

Klarinette

Altsaxophon 1

Altsaxophon 2

Tenorsaxophon 3

Tenorsaxophon 4

Baritonsaxophon

Trompete 1 - 4

Posaune 1 - 3

Bassposaune

Vibraphon / Marimbaphon

Gitarre

Klavier

Kontrabass

Drum-Set

Pauken / Smallpercussion


Band (erweiterte Combo)

(11 Musiker*innen)

Klarinette / Altsaxophon 1

Altsaxophon 2 / Tenorsaxophon

Baritonsaxophon

Trompete 1

Trompete 2

Posaune 1

Posaune 2

Vibraphon / Marimbaphon

Klavier

Kontrabass

Drum-Set / Pauken / Smallpercussion

 

Version für zwei Klaviere und Schlagwerk

(3 Musiker*innen)

Klavier 1

Klavier 2

(nur Flügel oder digitale Flügel wie z.B. Roland GP-607 PE)

Drum-Set / Smallpercussion

 

Einzeltitel der Musikstücke

Ouvertüre (I)

Wie wird ein Pauker denn zum Or’ginal?

Der Pennäler

Fünf Asse und ein Bübchen

Ich bin der Pfeiffer mit drei „f“

König der Lehranstalten

Bäh, wat habt ihr für ‘ne fiese Charakter

Die schöne, holde Unschuld

Ich wär‘ so gern die Krabbe auf deinem Kanapee

Die Gerechtigkeit des Lehrers unter besonderer Berücksichtigung der höheren Lehranstalt

Vielleicht ist er bald hier

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten (Heinrich Heine / Friedrich Silcher)

Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß geh‘n (Anton Wilhelm von Zuccalmaglio / Johannes Brahms)

Heidelbeerwein

Das Maß ist voll

Bin verliebt

Wo isser denn, der Dr. Pfeiffer?

Szenische Ouvertüre (II)

Marions Tango Seductivo

Vergeig‘ das Abitur

Dr. Johannes Pfeiffer, der wär‘ der richt’ge Mann

Ich bleibe Pfeiffer mit drei „f“ (Reprise)

Swing Me Up, Ackermann

Würd’st du’s nochmal probier’n?