Hier werden gelungene Arbeiten aus Unterrichtsprojekten im Fach Deutsch vorgestellt:

 

Essays


 Lisa Göbel, Klasse 8.4

Stupsnasen, große Augen und blonde Haare

Manchmal sitze ich nur in der S-Bahn und gucke mir die Leute an, die einsteigen, aussteigen und mitfahren. Dann versuche ich immer das Kennzeichen eines Gesichts herauszufinden, das was dieses genau zu diesem macht. Es gibt Leute mit Stupsnasen, großen Augen und blonden Haaren. Ich bin immer auf der Suche nach einem durchschnittlichen, normalen Gesicht. Bis jetzt habe ich es noch nicht gefunden. Vielleicht gibt es dieses „normale“ Gesicht nicht. Was stelle ich mir überhaupt darunter vor, frage ich mich oft. Naja, ein durchschnittliches. Wer soll das sein? Einer, der jeden Tag brav pünktlich zur Arbeit kommt, der alles richtig macht, dem keine Fehler passieren, der keinen Makel hat.
Oft sehe ich auch Leute, deren Stil mir völlig unbekannt ist. Solche Menschen sieht man nur einmal, nie wieder. Irgendwie habe ich Respekt vor diesen – ich wollte fast sagen: verrückten Menschen. Sie sind einfach sie selbst, versuchen sich nicht anzupassen, versuchen nicht dazuzugehören. Zu den anderen. Sind sie unnormal? Nein, nur verschieden. So wie alle anderen auch. Die mit den Stupsnasen, die mit den großen Augen. Ich glaube, ich werde diesen normalen Menschen nie finden. Und doch werde ich alle Menschen um mich herum genau betrachten. Um zu sehen, wie verschieden ich bin. Ob ich auch so ein Mensch werde, wie ich sie jetzt respektiere, für ihre Identität.


Lukas Kuhnert, Klasse 8.4

Normalität aus einer neutralen Sicht

Ich schreibe oder versuche aus einer komplett neutralen Sicht zu schreiben.
Ich bin an einem öffentlichen Platz in Berlin. Ich sehe sehr viele verschiedene Leute. Ich sehe Kinder, die auf einen Baum klettern und andere Kinder dieses den Eltern erzählen. Einem Teil der Eltern ist es egal, ein anderer Teil der Eltern will es verbieten. Niemand sonst klettert auf einen Baum, niemand erzählt so etwas Unglaubliches seinen Eltern. Die Eltern sind geteilter Meinung. Diese Tatsachen interessieren hier niemanden. Also sind alle Beteiligten nicht normal, weil niemand das gleiche tut, weder die Beteiligten, noch die nicht Beteiligten sind normal, weil sie sich komplett gegensätzlich verhalten. Eines der Kinder fällt vom Baum. Das Interesse aller Anwesenden ist von Grund auf verschieden, von keiner Regung bis zum hysterischem Wutanfall. Niemand verhält sich wie der Andere, hat die gleiche Meinung oder die gleiche Reaktion. Nichts von dem ist normal, weil das andere ihm widerspricht, also würde ich sagen, dass Normalität in der Verschiedenheit liegt. Verschiedenheit ist in diesem Fall die Normalität. Das heißt Normalität ist unnormal, Also gibt es Normalität gar nicht. Ich würde Normalität nach diesen Gedanken komplett vergessen und das auch zur Normalität machen. Ich wäre auf den Baum geklettert, was mich normal also unnormal macht.

 

Leonie Motter, Kl. 8.4

Ich bin klein – und unnormal?!

Normal... gibt es das überhaupt? Manchmal frage ich mich, nach welchen Kriterien „unnormale“ Leute sozusagen aussortiert werden.
In der U-Bahn stieg mal ein Mann zu uns in den Wagen. Halblange, fettige Haare, Vollbart, ziemlich abgenutzte Klamotten. Er schüttelte die ganze Zeit den Kopf und sagte irgendetwas Unverständliches zu sich selbst. Die anderen Leute in der Bahn sahen entweder beschämt weg oder starrten ihn angewidert an. Ein paar Stationen weiter stieg der Mann aus; viele atmeten aus und fingen an zu reden. Doch, was viele nicht bemerkten: Draußen ging er zum Müll, holte eine noch halbvolle Wasserflasche heraus, wusch sich damit Hände und Gesicht und stieg schnell wieder ein, bevor die Bahn weiterfuhr. Und die Leute waren wieder still. Ein Vater holte seinen Sohn im Kinderwagen ganz nah zu sich.
Man könnte jetzt sagen, dieser Mann ist eigentlich ganz normal. Er wäscht sich die Hände, wie jeder andere auch (selbst, wenn er wahrscheinlich nicht mal eine eigene Wohnung hat), er beschäftigt sich, wenn ihm langweilig ist und keiner zum Reden da ist (durch Selbstgespräche) und ist so rücksichtsvoll und stellt sich an die gegenüberliegende Tür, um keinem im Weg zu stehen. Mir war klar, dass jeder andere ihn für „unnormal“ oder „anders“ gehalten hat, aber was ist schon normal? Dass man eine Wohnung, viel saubere Kleidung hat und sich regelmäßig die Haare wäscht? Oder doch eher, dass man (das ist jetzt ein komisches Beispiel, aber warum nicht?) ein gelbes Auto, nur grüne Kleider oder Röcke und rote Haare hat? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ein richtiges „Normal“ gibt. Klar, es gibt durchschnittliche Leute, die nicht besonders auffallen, aber trotzdem etwas Besonderes sind. Wer ist normaler: Jonas (ca. 1,80 m) oder ich (ca. 1,40 m)? Wir haben beide keine normale Größe, sind also eigentlich unnormal. Aber sind deshalb alle „Normal-Großen“ gleich normal? Wenn zwei gleich große Menschen total verschieden sind, z.B. trägt der eine immer dunkle Sachen und sagt nicht viel und der andere ist total bunt, lustig und fröhlich, sind trotzdem beide genauso normal?
Ich glaube, jeder Mensch empfindet etwas anderes als normal, aber was unnormal ist, da sind sich die meisten einig. Vielleicht denke ich da auch total falsch, aber ich fände es besser, wenn man nicht sofort aussortieren würde, sondern den Menschen erst einmal ein bisschen kennenlernt. Vielleicht ist jemand, den man unnormal genannt hat, weil er immer alleine herumsaß und Löcher in die Luft gestarrt hat, einfach nur zu schüchtern, jemanden anzusprechen! Also: Nicht immer alle komisch finden, nur vom Sehen her! Am Ende ist es wahrscheinlich sogar der Komischste, der dann dein bester Freund wird... vielleicht gerade weil er so komisch oder anders ist.


 

Max Knobbe, Klasse 8.4

Was Mord und Totschlag mit Normalität zu tun hat

Ist es denn normal, wenn zwei Flugzeuge in ein Gebäude fliegen und Menschen sterben? Jeden Tag sterben Menschen, was ist daran unnormal? Was ist mit Ebola? Oder mit dem Bauernkrieg? Im Bauernkrieg sind mehr Menschen gestorben. Und, hat sich jemand dafür interessiert? Nein, waren ja nur Bauern. Natürlich ist das ein Schock, aber tot ist tot. Normal heißt, etwas zu machen, was alltäglich ist. Es fliegen jetzt nicht täglich Flugzeuge in Gebäude, aber wenn dabei Menschen sterben, das ist interessant. Wenn ein Mensch in Timbuktu an Krebs stirbt, egal! Müssen es erst Hunderte tote Menschen sein, damit das Ereignis unnormal ist? Unnormal heißt also, etwas nicht Alltägliches. Eine Präsidentschaftswahl, oder was? Aber es muss doch ein Präsident gewählt werden, oder? Ist es normal, dass Kinder in Indien verhungern? Anscheinend ja, sonst würde es ja in den Nachrichten kommen. Warum gibt es jeden Tag bei Nachrichtensendungen Berichte über Verkehrsunfälle? Sie sind doch alltäglich. Was ist mit der Ukraine, Syrien? Dort sterben täglich Hunderte Menschen, das ist anscheinend normal, ist ja nicht mehr interessant. Warum sind Morde aus Amerika interessanter als die aus Madagaskar? Es werden doch täglich Menschen in Amerika umgebracht. Also ist es doch alltäglich. Warum gibt es dann immer wieder Nachrichten darüber? Warum wird der Verkehrsunfall in Bonn gezeigt, aber nicht der in Oberammergau? Sind dort mehr Menschen gestorben oder drei Autos explodiert? Wen interessiert es? Sollte man doch Fahndungsfotos veröffentlichen! Für mich sind unnormale Dinge solche, die nicht alltäglich sind, z.B. der 11. September, ein entlaufener Tiger in Honolulu oder Ähnliches. Was ist es für dich? Ein kleiner Rat: Die Medien wollen uns kontrollieren!!!


 

Hella Nack, Klasse 8.4

Vom Cat-Girl, Nudeln und kurzen Haaren

An meiner Schule gibt es ein Mädchen, das sich ganz anders anzieht als die meisten. Sie trägt Leo-Leggins, Katzenohren, Nietenarmbänder und Netzhandschuhe. Wahrscheinlich stellen sich jetzt viele Menschen die Frage „Ist das normal?“ oder denken darüber nach, wie sie das tolerieren sollten. Doch ich sage dazu nur: Soll sie sich doch anziehen wie sie will, Hauptsache es gefällt ihr. Außerdem hat ihr Aussehen und ihre Kleidung überhaupt gar nichts mit ihren inneren Werten zu tun. Ich habe noch nie mit ihr gesprochen, aber ich glaube, dass sie nett ist, weil sie einen immer nett anlächelt. Sie ist auf ihre eigene Weise normal und sie hat ihren eigenen Willen, den ihr niemand wirklich nehmen kann.

Ich finde also die Definierung, ob man nun normal oder unnormal ist, völlig irrelevant, da jeder so ist wie er ist und jeder sich von jedem unterscheidet.
Vielleicht möchte das Mädchen auch einfach auffallen und gesehen werden, weil sie früher vielleicht nie richtig gesehen wurde. Wer weiß!? Im Deutschunterricht hatten wir neulich die Aufgabe, uns von vorgegebenen Zitaten welche auszuwählen und diese zu erläutern. Mein favorisiertes Zitat war von Erich Fromm: „Die Kranken, das sind die Gesunden. Die Gesunden, das sind die Kranken“. Ich denke, dass dieses Zitat wahr ist, da „die Kranken“ in dem Falle die „Unnormalen“ sind und die „Unnormalen“ nun wieder die „Normalen“. Die wirklich kranken Menschen leben jeden Tag so, als ob es ihr letzter wäre. Die Gesunden aber hingegen leben einfach so dahin, und denken nicht mal daran, dass auch irgendwann ihr letzter Tag kommen könnte, obwohl viele sehr kranke Menschen jeden Tag darum fürchten.
Viele Menschen wollen normal sein, wobei normal oft langweilig ist. Viele haben den gleichen Stil oder alle mögen Pizza und Nudeln. Immer Pizza und Nudeln. Wenn man Leute fragt: „Was ist dein Lieblingsessen?“ antworten alle: „Pizza oder auch Nudeln mit Tomatensauce.“ Warum? frage ich mich da manchmal. Warum alles gleich machen? Aber es ist ok, so wie andere sein zu wollen, die man verehrt oder liebt. Es ist aber auch okay aus der Menge herauszustechen und alles anders zu machen als die anderen. Hauptsache jeder lebt sein Leben und genießt es!
Ich zum Beispiel habe mir die Haare kurz geschnitten, weil es mich irgendwie einfach nervt, dass alle Mädchen in meinem Alter lange Haare haben. Ich wollte ein bisschen anders sein und nicht so wie alle anderen...


 

Elise Schröder, Klasse 8.4

Ein bunter Punkt in Schwarz

Ich finde den Begriff „Normalität“ gibt es überhaupt nicht! Denn Normalsein bedeutet ja auch so etwas wie Gleichsein, so zu sein wie alle anderen, die „normal“ sind. Aber wenn ich über mich sagen würde, ich sei normal, dann sind ja automatisch alle, die nicht so sind wie ich, unnormal. Also ist dann niemand normal, weil niemand so ist wie ich. Klar, es gibt Menschen, die mir ähnlich sind, aber es wird nie jemanden geben, der genauso ist wie ich. Deshalb finde ich, dass es überhaupt keine Normalität gibt, weil jeder diesen Begriff anders definiert und jeder seine eigene, individuelle Normalität hat. 

Außerdem kann ich nicht verstehen, warum alle normal sein wollen. Normalität ist doch einfach nur langweilig und uninteressant! Viele Menschen machen sich Sorgen, dass sie aus der Menge herausstechen könnten, anders sein könnten als die anderen, sprich, sie haben Angst, unnormal zu sein. Aber mir ist gerade das wichtig! Mir ist es nämlich fast komplett egal, was andere von mir denken, solange ich mich mag wie ich bin und solange mich die Menschen, die ich mag, so mögen wie ich bin. Wenn mich Leute zum ersten Mal sehen, halten sie mich oft für verrückt oder eben unnormal. Aber wenn man mich erst einmal richtig kennt, dann kann man mich auch mögen, obwohl ich so gar nicht bin wie alle anderen. Zum Beispiel eine meiner besten Freundinnen, Sofia, fand mich anfangs total bescheuert und jetzt, wo sie mich näher kennt, hat sie meine eigene Normalität akzeptiert und mag mich so wie ich bin. Leider machen sich allerdings nur wenige Leute die Mühe, mich kennenzulernen, wie in einer meiner Parallelklassen. Dort kennt mich (außer ein paar Ausnahmen) niemand wirklich gut und deshalb halten mich alle mal wieder für blöd, bescheuert etc. Wie fast immer.
Viele Menschen beurteilen Leute wie mich sofort als unnormal, ohne die Hintergründe zu kennen und das finde ich sehr schade. Wenn man selbst so akzeptiert werden möchte wie man ist, sollte man auch anderen eine Chance geben und sie kennen, bevor man sie nicht mag oder zumindest verurteilt. Zumindest sehe ich das so.
Wenn man zum Beispiel unglaublich gerne bunte Kleidung trägt, wenn man auf einen offiziellen Empfang oder etwas in der Art eingeladen ist, wird man als einziger „bunter Mensch“ zwischen all den Anzugträgern ausgeschlossen und als unnormal bezeichnet, nur weil man sich nicht allen anpasst. Normalsein bedeutet also auch, Menschen, die anders sind, auszuschließen. Neben der Langeweile und Unindividualität vom Normalsein betrachte man die Diskriminierung anderer, „Unnormaler“. Deshalb ist es mir wichtig, mich von anderen zu unterscheiden und sozusagen ein „bunter Punkt in Schwarz“ zu sein. Dafür braucht man natürlich das nötige Selbstbewusstsein und den Mut, sich von andern zu unterscheiden. Und man muss auch mit Ausgeschlossenwerden, Kritik und Spott umgehen können. Ich traue mich das zwar größten Teils, aber oft ist es nicht leicht und ich verstehe es gut, wenn man einfach dazugehören möchte.
Ich möchte jedenfalls allen, die das lesen, sagen: Seid ihr selbst und lasst euch nicht unterkriegen, schließlich ist es wichtig, dass ihr euch selbst, und die Leute, die ihr mögt, euch so akzeptieren, wie ihr seid und nicht, dass euch die ganze Welt für „normal“ hält. Habt keine Angst ihr selbst zu sein, das ist euer gutes Recht!!!

 

Lyrik

 


Lukas Kuhnert und Lennart Bartz, Klasse 7.4:

Die Ballade vom Balladenschreiber

Ein junger Schüler aus Berlin

kommt gerade erst nach Haus`,

er muss noch eine Ballade schreiben,

das ist für ihn ein Graus.

Seine Gedanken schimmern nur vor Ideen,

die eine ist besser als die andere,

doch keine wird wollen sein Lehrer sehen.

Was soll er nur tun?

Als er dann zu Hause ankommt,

kann er nicht ruhen.

Dann will er seine Eltern befragen.

"Mutter, was soll ich nur machen?,

ich kann doch keine Ballade schreiben,

die anderen werden nur lachen!"

"Ach Sohn, dich hetzet doch keiner,

du hast doch Zeit.

So nimm dir die Ruhe

und niemand gibt dir Leid."

"Danke für die klugen Ideen.

Jetzt kann ich endlich arbeiten

und muss nicht immer um Hilfe flehen."

So fängt er nun an

und nimmt sich die Ruhe,

damit er besser arbeiten kann.

So klappt es auch gut...

Und am nächsten Morgen

geht er zur Schule

nun hat er keine Sorgen.

Er ist schon ganz aufgeregt,

denn gleich ist er dran.

Die anderen sind auch gut,

doch nun muss er ran.

Er trägt es vor mit großer Lust,

die anderen sind erstaunt

und er hat keinen Frust.

Was die Note betrifft,

da ist er schon gespannt.

Doch da kommt der Lehrer und sagt:

"Die Ballade war brilliant!"

 


 

 Dorothea Kamphausen, Klasse 7.4:

 

Das Putzweib

 

Ein Pärchen, nicht sehr glücklich,

Lebte vor nicht allzu langer Zeit.

Die stritten fast ausschließlich

Über jede Kleinigkeit.

 

Weib, du musst noch putzen die Küche!

Wieso, welche Gründe habe ich?

Mich stören die Gerüche,

Es stinkt so widerlich!

 

Das Leergut und den Müll

Kannst du auch gleich heruntertragen,

Denn Sauberkeit ist deine Pflicht,

Wie oft muss ich das noch sagen?

 

Ich muss noch waschen die Sachen,

Das ist schon sehr sehr schwer.

Wie soll ich das noch schaffen?

Das finde ich nicht fair.

 

Du bist eine Frau.

Und die Frau ist da zum Putzen,

Das weißt du ganz genau,

Sonst hast du keinen Nutzen.

 

So ging es eine lange Zeit.

Die Freundin musste leiden

Und so langsam ging es ihr zu weit,

Sie musste sich entscheiden.

 

Soll ich gehen oder bleiben?

Aber ich liebe ihn so sehr.

Doch er fängt an zu übertreiben,

Die Entscheidung fällt mir schwer.

 

Ich muss schon waschen die Sachen,

Das ist schon sehr sehr schwer.

Wie soll ich das alles hier noch schaffen?

Das finde ich nicht fair.

 

Du bist eine Frau.

Und die Frau ist da zum Putzen,

Das weißt du ganz genau,

Sonst hast du keinen Nutzen.

 

Okay, dann hab ich eine Bitte:

Lass mich gehen, denn ich fühl' mich nicht mehr wohl.

Ich geh' jetzt selber meine Schritte

Und sage dir somit hier und jetzt: Lebwohl.