Schulprogramm


inklusive des schulinternen Curriculums

des

Rosa-Luxemburg-Gymnasiums

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in Berlin-Pankow, Ortsteil Alt-Pankow,


in der Fassung vom 05.09.2019

 

 


Eine Version zum Download finden Sie hier:


 

Inhaltsverzeichnis


Vorwort des Schulleiters


Allgemeiner Teil des Schulprogramms des RLG und das schulinterne Curriculum

Das Leitbild des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums

Aussagen

zur Medien- und Sprachbildung am RLG

zum Schulinternen Curriculum des RLG


Kapitel 1 – Die Ziele des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums

ZIEL: Lebensraum Schule miteinander entwickeln und pflegen
ZIEL: Umfassende Allgemeinbildung als besonderes Gut bewahren
ZIEL: Erwerb der allgemeinen Hochschulreife durch alle Lernenden am RLG anstreben
ZIEL: Optimale Lernvoraussetzungen schaffen
ZIEL: Begabungen fördern

ZIEL: Auseinandersetzung mit dem Schulnamen und der Schulgeschichte
ZIEL: Systematisches Lernen fördern
ZIEL: Erlernen und Umsetzung von Verantwortung in Schule und Gesellschaft
ZIEL: Innovationsbereitschaft der Schulgemeinschaft erhalten
ZIEL: Enge Zusammenarbeit von Schule und Eltern gestalten und pflegen

ZIEL: Mathematisch- und naturwissenschaftliches Denken fördern
ZIEL: Fremdsprachenlernen als Schlüsselqualifikation fördern
ZIEL: Sportliche Handlungskompetenz entwickeln
ZIEL: Künstlerische Fähigkeiten fördern
ZIEL: Förderung kritischen geistes- und sozialwissenschaftlichen Denkens

ZIEL: Präsentationskompetenzen fördern
ZIEL: Soziales Engagement der Lernenden fördern
ZIEL: Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen und Partnern pflegen
ZIEL: Gesunde Schule RLG

Kapitel 2 – Berufs- und Studienorientierung am RLG

Kapitel 3 – Evaluationen am RLG



Vorwort des Schulleiters

Ab 2001 wurde an dem 1991 zum zweiten Mal nach 1907 eröffneten Gymnasium an der Kissingenstraße in Pankow ein Schulprogramm von Lernenden, Eltern und Lehrkräften des heutigen Rosa-Luxemburg-Gymnasiums (RLG) entwickelt. Lange, bevor in Berlin die Pflicht für ein Schulprogramm für jede Schule im politischen Raum erstmals überhaupt diskutiert wurde, setzten sich Mitglieder der Schulkonferenzen des Gymnasiums an der Kissingenstraße in den Schuljahren 2001/2002 bis 2005/06 daran, ein solches zu entwerfen und in der Schulgemeinschaft zu besprechen. Das zeigt an, wie sehr die Schulgemeinschaft ein Programm für die eigene Schule schon in der zweiten Gründungsphase des ersten Gymnasiums, das sich die Gemeinde Pankow Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute, wertschätzte.

Im August 2006 wurde schließlich das erste Schulprogramm von der Schulkonferenz verabschiedet und bei der zuständigen Senatsverwaltung zur Genehmigung eingereicht. Bald stellte sich heraus, dass dieses „vorab“ entwickelte Schulprogramm nicht allen Anforderungen und Prinzipien entsprach, die unterdessen von der für die Bildung in Berlin zuständigen Senatsverwaltung ab 2004 für die Abfassung von Schulprogrammen gesetzt worden waren. Doch das führte nicht zu Abstrichen bei der Beliebtheit unseres „nicht ganz normgerechten“ RLG-Schulprogramms bei den Eltern, sowohl bei denen, die schon Kinder an der Schule hatten, als auch bei denen, die überlegten, ob sie ihr Kind an der Schule anmelden würden.
Auch allen ab 2006 neu in das Kollegium eintretenden Lehrenden war das Schulprogramm immer eine wichtige Basis ihrer Tätigkeit und eine Hilfe, um an dem neuen Dienstort anzukommen und sich auf diesen einzustellen. Möge dieses so bleiben, zumal zum Beginn des Schuljahres 2018/19 rund 80% der nun am RLG Lehrenden erst ab dem Sommer 2006 an die Schule gekommen sind. 66% der am RLG zum Ende des Schuljahres 2018/19 Lehrenden sind sogar erst seit maximal sechs Jahren an der Schule tätig.

Ab dem Herbst 2011 erfolgten schließlich erste Ansätze einer Überarbeitung des (zugegeben nicht mehr aktuellen) Schulprogramms von 2006; hatte es doch zahlreiche Entwicklungen der Schule in den zurückliegenden Jahren von 2006 bis 2011 gegeben. Die Überarbeitung wurde jedoch bald wieder „aufs Eis“ gelegt. Dafür gab es zwei Gründe, die in der Schulgemeinschaft als wichtiger angesehen wurden als „Papier neu zu beschreiben“:

  1. Das Jahr 2011 war davon geprägt, die Schulzeitverkürzung hin zu einem Abitur nun schon in der Jahrgangsstufe 12 zu vollenden. Diese Schulzeitverkürzung und das Abitur am Ende der Jahrgangsstufe 12 sollten am RLG - darauf konnten sich alle Beteiligten schnell einigen - auf alle Fälle gelingen. Dafür wurde am RLG u. a. der Schulversuch „Wahlmöglichkeit zwischen der Belegung von zwei oder drei Leistungsfächern“ (auch ohne schulprogrammatische Arbeit) entwickelt. Diese Wahlmöglichkeit lief am RLG ab 2010 und zwar so erfolgreich, dass der Schulversuch 2016 beendet wurde und nunmehr jeder Berliner Schule die Übernahme des RLG-Modells seit dem Herbst 2017 freigestellt ist.
  2. Schließlich kündigten sich einmal mehr neue Ausführungsvorschriften für die Schulprogramme aller Berliner Schulen, herausgegeben durch die für Bildung zuständige Senatsverwaltung, an. Jahr für Jahr ab 2011 verdichteten sich Gerüchte, dass zukünftig auch das schulinterne Curriculum Bestandteil eines jeden Schulprogrammes sein soll. Das wurde am RLG Anlass dafür, nun die Schwerpunkte auf die Gestaltung der Fachcurricula, zuerst für die der Jahrgangsstufen 11 und 12, danach für die der Jahrgangsstufen 5 bis 10 zu entwickeln.
  3. Nach der Ankündigung des Inkrafttretens eines neuen Rahmenlehrplanes für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 in den Bundesländer Berlin und Brandenburg zum Schuljahr 2017/18 wurde schließlich am RLG darauf orientiert, die unterdessen hier ebenfalls schon längst bestehenden schulinternen Fachcurricula für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 mit dem neuen Einheitsrahmenlehrplan „zu harmonisieren“ und damit das so genannte Schulinterne Curriculum (SchiC) niederzuschreiben. Eines war dabei von Anfang an Konsens: Die Orientierung des RLG auf einen hohen Standard bei der Wissensvermittlung und der Aneignung von Wissen hin zu anwendungsbereiten Fähigkeiten sollten nicht aufgegeben und erst recht nicht jedem Modetrend in der pädagogischen Diskussion geopfert werden. Insbesondere seit der Jahrhundertwende wurden m. E. derartige Trends viel zu unkritisch von Bildungspolitikern übernommen, angeblich moderne Pädagogik fand Einzug in unzählige Verwaltungsvorschriften, gleichzeitig erschienen ständig neue Lehrpläne, gab es eine sich beständig reformierende Lehrkräfteausbildung und vieles mehr - das alles aus meiner Sicht übrigens selten zum Guten.

Am RLG haben wir uns die Maxime erhalten, dass jeder Absolvent des RLG letztlich vor allem „etwas können“ soll, in jeder Situation fähig sein soll, das eigene Können in neue Prozesse einzubringen und bereit ist, Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen.

Trotz dieser hohen Ziele ist es den Lehrenden am RLG wichtig, dass alle Lernenden die eigene Schulzeit, die eigene Kindheit und Jugend so freudvoll wie nur irgend möglich erleben.

Prinzipiell sind wir am RLG der Überzeugung: Gute Schule macht man noch immer in der Praxis und nicht durch das Schreiben von Programmen!

Schließlich wurde im Januar 2017 doch der schulische Startschuss dafür gegeben, nun alle Prozesse zusammenzuführen und das vorliegende „Schulprogramm inklusive des schulinternen Curriculums des RLG“ zu entwickeln, letztlich: „nur noch niederzuschreiben“. Denn entwickelt war ja schon fast alles. Folgende Phasen wurden dabei mit einer Steuerung durch die Schulkonferenz und durch den Arbeits- und Beratungsausschuss der Gesamtkonferenz (ABAG) initiiert:

  1. Projektbeschreibung und Analyse des Erreichten
  2. Definition der Probleme und möglicher Lösungsansätze
  3. Einigung auf einheitliche Form der Fachanlagen des Schulinternen Curriculums (SchiC) innerhalb des Schulprogramms (SchuP) und Einigung auf Zeitschiene für deren Erstellung
  4. Einigung darüber, wie die Themen Sprachbildung und Medienbildung im SchuP vertreten sein sollen, ohne diesen beiden Themen eine herausragende Stellung gegenüber allen anderen Zielen der Schule zuzuweisen
  5. Installieren von drei Redaktionsgruppen für den Entwurf des allgemeinen Teils des Schulprogramms
  6. Steuerung der redaktionelle Arbeit durch die Schulkonferenz im Zeitraum September 2016 bis Januar 2019
  7. Festsetzung der Gremienbeteiligung durch die Schulkonferenz im Januar 2019 auf der Grundlage des Entwurfes nach dem Ende der Arbeit der drei Redaktionsgruppen mit einer Fristsetzung bis Sommer 2019
  8. Beschluss der Schulkonferenz zum erneuerten Schulprogramm des RLG vom 05.09.2019

Die Bilanz dieses Prozesses: Die im Berliner Schulgesetz formulierte Forderung, dass jede Berliner Schule ihr pädagogisches Profil in einem Schulprogramm vorzustellen hat, findet am RLG im erneuerten „Schulprogramm inklusive des schulinternen Curriculums des RLG“ seinen Niederschlag. Unser Schulprogramm ermöglicht alle erforderlichen Einblicke in die Wege und Ziele des pädagogischen Handelns am RLG.

Allen an der Abfassung dieses Schulprogramms Beteiligten war - bei aller programmatischen Arbeit an der Schule - die Beibehaltung und Pflege eines regen Schullebens unter Beachtung verabredeter Regeln ein herausragendes Ziel und ich füge hinzu: Möge es auch immer so bleiben, dass die Pflege eines regen Schullebens Vorrang vor allem anderen hat! Vor allem dadurch kann das RLG, das seine Lernenden sehr fordert, Leistung abverlangt und dabei gleichzeitig umfangreich fördert, auch weiterhin als gute Schulgemeinschaft im Alltäglichen funktionieren. Das ist die wichtigste Erkenntnis des letzten Vierteljahrhunderts unserer Schulgeschichte und gleichzeitig sollte es Anspruch für die Zukunft bleiben. Mit dieser grundsätzlichen Überzeugung vertrete ich noch immer die Auffassung, dass die Form, in der ein Schulprogramm verfasst ist, eine nachgeordnete Frage ist und sehe möglicher Kritik auch von übergeordneten Stellen an diesem erneuerten Schulprogramm genauso gelassen entgegen, wie die Schule Kritik für ihr Schulprogramm von 2006 und die formalen Begründungen, mit denen die Schule dabei konfrontiert wurde, ausgehalten hat. Denn: Kein noch so gutes Schulprogramm führt automatisch zu einer „guten Schule“; kein noch so umfangreiches Schulprogramm kann alle Aspekte der Zusammenarbeit an einer Schule beschreiben.

Die nächste Fortentwicklung des Schulprogramms des RLG wird von der Schulkonferenz frühestens drei Jahre nach dem Erscheinen dieses Schulprogramms und demnach sehr wahrscheinlich in 2022 angestrebt.

Abschließend möchte ich mich bei den Mitgliedern der drei Redaktionsgruppen bedanken, die jeweils an zwei Nachmittagen und einem Sonnabend mit mir gemeinsam um präzise Formulierungen des Ist-Zustandes und der avisierten Ziele für den Entwurf des erneuerten Schulprogramms gerungen haben. Dazu gehörten von den Lernenden Leonie Mikoljaski, Hanno Drepper und Pia Schrade, von den Eltern Frau Dr. Tunn und Herr Hinrichs sowie von den Lehrenden Frau Wiechmann, Frau Klinkmüller und Herr Klein. Mein Dank gilt allen Mitgliedern der Schulkonferenz in den Sitzungsperioden 2016-2018 und 2018-2020, die daran beteiligt waren, den Prozess zu steuern. Den Schulkonferenzmitgliedern, die letztlich dann final das Schulprogramm verabschiedet haben, gilt meine Anerkennung für das Initiieren der Diskussionen in den anderen Gremien. Somit ist auch allen Mitgliedern der in der letzten Phase vor der Verabschiedung des Schulprogramms einbezogenen Gremien Gesamtkonferenz aller Lehrkräfte, Gesamtschülervertretung und Gesamtelternvertretung zu danken. Die befruchtenden Diskussionen zum Entwurf des Schulprogramms in den drei nach dem Berliner Schulgesetz gebildeten und am RLG sehr intensiv tätigen Gremien der Lernenden und deren Eltern und der Lehrenden haben noch so manche Stelle des Entwurfes verändert. Mein Dank gilt auch allen Fachkonferenzen und deren Leiterinnen und Leitern sowohl für die Erstellung aller Fachanlagen für das SchiC des RLG als auch für die zielführenden Hinweise bei den Veränderungen des Entwurfes des allgemeinen Teils des SchuP des RLG. Dazu hat auch eine Gesamtkonferenz aller Lehrenden am RLG im Frühjahr 2019 beigetragen. Schließlich gilt mein Dank auch dem Qualitätsbeauftragten am RLG, Herrn Jörgeling, der den Prozess der Erarbeitung der Fachanlagen koordiniert hat und dazu eng mit allen Fachverantwortlichen in der Abstimmung war.

Mit dem vorliegenden Schulprogramm inklusive des schulinternen Curriculums ist das RLG für eine lange Zeit programmatisch exzellent aufgestellt und wird die notwendigen nächsten drei Modifizierungen in den Jahren 2022, 2025 und 2028 gut bewältigen.

Ralf Treptow
im Sommer 2019



Leitbild des RLG

Die Ziele, die am RLG verfolgt werden, sind das Herzstück dieses Schulprogramms - wichtig und bedeutsam für das Gesamtbild der Schule und das Engagement aller an der Gestaltung des RLG Beteiligten. Die Ziele sind mit Absicht nicht gewichtet; jedes der Ziele ist für die Entwicklung des RLG also gleich wichtig. Dieser Überzeugung folgend, hatte die Schulkonferenz das als Ergebnis langjähriger Diskussionen Gewonnene bereits 2006 als Leitbild (damals noch der RLO) zusammengefasst.
Unser Leitbild steht zu Recht am Beginn unseres Schulprogramms. Es ist ein Zeichen von Kontinuität in der Anschauung darüber, was eine „gute Schule“ ausmacht, dass das Leitbild des RLG im erneuerten Schulprogramm von 2019 im Vergleich mit dem Leitbild der RLO von 2006 weitestgehend übereinstimmt.

Unser Leitbild ist:

Wir wollen eine Bildung, bei der alle Lernenden die Verantwortung für ihren Wissenserwerb übernehmen und diesen selbst mitgestalten. Dazu will das RLG seinen Lernenden optimale Lernvoraussetzungen bieten. Unterricht am RLG soll einerseits der bewährten fachwissenschaftlichen Ordnung folgen, andererseits fächerverbindende und fachübergreifende Aspekte nutzen.

Wir wollen einen Unterricht, in dem unsere Lernenden umfassende Möglichkeiten zum Entwickeln ihrer geistigen Potenziale, zum Erlernen eines kritischen Nachfragens, zur Befriedigung ihrer Neugier und insgesamt genügend Zeit haben, um Anregungen zum Weiterlernen zu erhalten.

Wir wollen am RLG ein partnerschaftliches Miteinander bei der Gestaltung des schulischen Zusammenlebens und beim Wirken der Schulgemeinschaft nach Innen und nach Außen, eine Atmosphäre geprägt von gegenseitigem Respekt, ungeachtet dessen, ob die Handelnden Kinder, Heranwachsende oder Erwachsene sind. Wir wollen, dass die am RLG Lernenden zu Persönlichkeiten werden, die sich ihrer Stärken und Grenzen bewusst sind, die den Anderen und jede Form des Andersseins akzeptieren und die Dogmen und Ideologien widerstehen können. Wir wollen, dass die am RLG Lernenden Diskriminierung jeder Art entgegenstehen und dass sie sich den Schwächeren und Hilfebedürftigen zuwenden.

Das RLG soll ein Ort bleiben, der offen für Impulse von außen ist, diese aufnimmt und entsprechend den Möglichkeiten der Schule umsetzt, um in die Gesellschaft zurückzuwirken.

Medien- und Sprachbildung am RLG

Aussagen zur Medien- und Sprachbildung am RLG sind sowohl Bestandteil der konkret beschriebenen Ziele als auch der Fachanlagen. Es wurde deshalb darauf verzichtet, für die Medien- und Sprachbildung eigene Kapitel zu verfassen.

Fachanlagen innerhalb des schulinternen Curriculums des RLG

Der Link https://rlo-berlin.de/cms3/unterricht führt zu Übersicht mit den schulinternen Curricula aller Fächer.
Dafür wurde die jeweilige vollständige Fassung einer jeden Fachanlage von den Fachkonferenzen mit dem Ziel einer besseren Lesbarkeit und eines schnelleren Überblicks in eine einheitliche Form überführt („Kurzfassung“).
Bei den Fachanlagen für den Unterricht in den Jahrgangsstufen 11 und 12 sind zur vollständigen Übersicht über die Inhalte des Unterrichts in den vier Qualifikationssemestern für das Abitur teilweise die Langfassungen verlinkt.

Kapitel 1 – Die Ziele des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums

ZIEL: Lebensraum Schule miteinander entwickeln und pflegen

Die Lernenden am RLG erfahren und gestalten ihre Schule als Lern- und als Lebensort. Dabei achten alle Mitglieder der Schulgemeinschaft auf einen rücksichtsvollen und respektvollen Umgang mit- und untereinander.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Würdige Schulaufnahmefeiern sind am RLG besonders wichtig, um schon ab dem Tag der Aufnahme die Integration in die Schulgemeinschaft zu fördern. Mitgestaltende bei diesen Feiern für die neuen Klassen 5 und die neuen Klassen 7 sind sowohl musikalische Gruppen als auch die „Tandemschülerinnen und Tandemschüler“. Bei den Informationsveranstaltungen vor den Anmeldungen für die neuen fünften und siebenten Klassen wirken immer auch ältere Lernende mit.
  • Die Festveranstaltung zur Verabschiedung der Abiturientinnen und Abiturienten ist eine Angelegenheit der gesamten Schulgemeinschaft. Der Abiturjahrgang selbst verabschiedet sich vom Schulleben und vom RLG mit einer eigenverantwortlich organisierten Abschlussveranstaltung.
  • Die Hausordnung ist Grundlage eines alltäglich respektvollen Umgangs zwischen Lernenden und Lehrenden.
  • Alle Klassen des RLG sind in jedem Schuljahr neben dem eigenen Klassenraum für einen weiteren Bereich des Schulgeländes und für bestimmte Bereiche in den Schulhäusern zur Ausgestaltung und Pflege verantwortlich.
  • Neben der Website des RLG, die der Orientierung für alle am Schulleben Interessierten dient, hat die Schülerzeitung „kissingenstraße 12“, kurz: „k12“, eine hohe Bedeutung für den Meinungsaustausch und die Identifikation der Lernenden mit der Schule. Die offizielle Website der Schule (www.rlo-berlin.de) ist daher auch mit der Website von „k12“ verlinkt.
  • Aula, Mensa und Schülerbibliothek sind besondere Kommunikations- und Interaktionszentren des Gymnasiums. Kreativität und Eigenständigkeit der Lernenden werden hier in besonderer Weise ermöglicht.
  • jährlich vergibt das RLG Ehrenpreise für besonders engagierte Schüler und Schülergruppen in verschiedenen Kategorien. Diese werden Anfang März zum Geburtstag der Namensgeberin der Schule in einer Festveranstaltung überreicht.
  • Schulleitung, Vorstand der Gesamtelternvertretung (nachfolgend wird diese mit GEV abgekürzt) und Vorstand der Gesamtschülervertretung (nachfolgend wird diese mit GSV abgekürzt) tauschen sich regelmäßig miteinander aus.
  • Auch, um mögliche Konflikte professionell zu lösen, gibt es:
    • Vertrauenslehrkräfte und beratende Elternvertreter, die in der GSV mitarbeiten,
    • Beratende Lehrkräfte und beratende GSV-Vertreter, die in der GEV mitarbeiten,
    • Beratende GEV- und GSV-Vertreter, die in der Gesamtkonferenz aller Lehrkräfte mitarbeiten,
    • Einen Mediationsausschuss innerhalb des Kollegiums
  • Die Lernenden sehen Vielfalt der Persönlichkeiten als Bereicherung und arbeiten gemeinsam daran, ihr Entwicklungspotenzial bestmöglich zu entfalten und auszuschöpfen.
  • Im Klassenrat erarbeiten sich die Lernenden Regeln für das Miteinander in der Klasse und arbeiten an deren Umsetzung. Im Klassenrat beraten ebenfalls die Lernenden und Lehrenden gemeinsam über wesentliche Aspekte des Klassenlebens.
  • Im 21. Jahrhundert begreift sich Schule auch als digitaler Lern- und Lebensort.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 zusätzlich und neu angestrebt:

  • Die GSV übernimmt neben der Schulleitung und den Klassenleitern Teile der Verteilung, Umsetzung und Kontrolle der von Klassen zusätzlich übernommenen Verantwortlichkeiten. Auch die Würdigung besonderer Leistungen übernimmt teilweise die GSV.
  • „K12“ sollte sowohl von der GSV als auch von Lehrkräften durch eigene Beiträge unterstützt werden. Sie wird von mindestens zwei Lehrern beraten.
  • Die GSV führt bis 2021 eine Umfrage zum „Schulklima“ unter allen Lernenden des RLG durch. Die Umfrage wird vorher in der Schulkonferenz beraten, durch diese genehmigt und deren Ergebnisse werden anschließend in allen schulischen Gremien reflektiert.
  • Jährlich bis zum 31. Januar werden auch von der GEV, GSV und der Gesamtkonferenz aller Lehrkräfte Kandidatenvorschläge für die Ehrenpreise beim Schulförderverein, der für die Auswahl der Ehrenpreisträger und die Organisation der Festveranstaltung verantwortlich ist, eingereicht.
  • Interessierte Mitglieder der Schulgemeinschaft finden sich zur Arbeitsgruppe „Rosa digital future“ zusammen. Dort wird ein Vorschlag erarbeitet, wie die Schulgemeinschaft des RLG den digitalen Raum im Rahmen der technischen Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung nutzen kann.


ZIEL: Umfassende Allgemeinbildung als besonderes Gut bewahren

Das RLG bietet seinen Lernenden ein breites Fächerprogramm an, so dass eine Orientierung in alle fachlichen Richtungen gleichermaßen intensiv möglich ist. Ein Bestandteil einer modernen, umfassenden Allgemeinbildung ist die kritische Auseinandersetzung mit verschiedensten Medien und deren sachgerechte Nutzung.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Am RLG haben die Lernenden mit ihren Familien die Möglichkeit, in allen Jahrgangsstufen entsprechend den sich ausprägenden individuellen Neigungen und Begabungen die eigenen Schwerpunkte aus dem Angebot der vielfältigen Kurse und des breiten Fächerkanons auszuwählen.
  • Das RLG ermöglicht auf Grund seiner hohen Anzahl von Lernenden in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe außergewöhnlich viele Kursbelegungen, Prüfungsfächerkombinationen und Spezialisierungen. Am RLG wird der jeweiligen Jahrgangsstufe 10 die Wahlmöglichkeit zwischen der Belegung von zwei oder drei Leistungsfächern ermöglicht. Diese wurde am RLG entwickelt und seit 2010 erfolgreich umgesetzt.
  • Bei der Personalentwicklung wird darauf geachtet, dass bei Neueinstellungen alle Fachrichtungen regelmäßig personell ergänzt werden und Lehrkräfte mit den verschiedensten Fachkombinationen das Kollegium der Schule bereichern.
  • In jedem Fachunterricht wird ein bewusster Umgang mit Medien entwickelt, um einerseits einen zielgenauen und funktionalen Einsatz der medialen Möglichkeiten und andererseits eine kritische Mediendistanz zu fördern. Die Bewertung von komplexen eigenständigen Schülerleistungen im Unterricht erfolgt immer auch unter dem Aspekt des Medieneinsatzes.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Die Beratungen der Lernenden und deren Erziehungsberechtigten
    • vor Beginn des Profilbereiches (im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufen 6 bzw. 7),
    • am Ende des erstes Jahres im Profilbereich (im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 8),
    • für das letzte Jahr im Profilbereich, das das erste Jahr der dreijährigen gymnasialen Oberstufe ist (im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 9),
    • für die Qualifikationssemester 1 bis 4 innerhalb der gymnasialen Oberstufe ab Jahrgangsstufe 11 (und hier insbesondere für die Wahlmöglichkeit der zwei bzw. drei gewünschten Leistungsfächer)
      werden weiter professionalisiert (siehe auch Ziel „Profilbildung“).
  • Mit dem Unterricht im Fach „Informationstechnik“ in der Jahrgangsstufe 6 („Schnelllerner“) bzw. in der Jahrgangsstufe 7 („Normalzüge“) soll ein sachgerechter Einsatz von Software gefördert werden und es sollen Normen im Umgang mit Software und dem Internet gesetzt werden. Dieser Unterricht wird am RLG durch einen i.d.R. als Teilungsunterricht stattfindenden Unterricht besonders gefördert.

ZIEL: Erwerb der allgemeinen Hochschulreife durch alle Lernenden am RLG anstreben

Ausgehend von der Erwartung an alle Lernenden am RLG, mit hoher Lernmotivation den gesamten gymnasialen Bildungsgang erfolgreich zu absolvieren, strebt die Schule das Ziel an, alle aufgenommenen Lernenden zur allgemeinen Hochschulreife zu befähigen.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Es werden umfassende Beratungen der Lernenden und deren Erziehungsberechtigter über alle wichtigen Entscheidungen zur Schullaufbahn von der Aufnahme bis zum Abitur durchgeführt. Diese erfolgen insbesondere
    • am Ende der einjährigen Probezeit in Klasse 5 und 7,
    • im zweiten Halbjahr der Klasse 6 bei deutlichen Lernschwierigkeiten in den ersten anderthalb Lernjahren innerhalb der „Schnelllernerklassen“,
    • im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 8 bei absehbaren Problemen für die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe
    • während der gymnasialen Oberstufe bei zu erwartenden Problemen im Zusammenhang mit dem Bestehen des Abiturs.
  • Die Elternsprechtage im ersten und zweiten Schulhalbjahr werden mit dem Ziel angeboten, den Erziehungsberechtigten die Möglichkeit mehrerer Kurzgespräche mit Lehrenden zu geben. Die Anmeldung zu den Gesprächen soll auf ein online-System umgestellt werden. Die Initiative für eine Zustandekommen derartiger Gespräche kann von Erziehungsberechtigten und Lehrerenden gleichermaßen ausgehen.
  • Bei zu erwartenden Problemen hinsichtlich einer Versetzung werden Bildungspläne im Zusammenwirken zwischen der Schule, den Eltern und dem betroffenen Lernenden zum Beginn des zweiten Halbjahres als Zielvereinbarung aufgestellt.

ZIEL: Optimale Lernvoraussetzungen schaffen

Das RLG weicht vom üblichen 45-Minuten-Takt ab, hat einen Unterrichtsbeginn so oft als möglich nach 8 Uhr und bietet den Lernenden dadurch optimale Voraussetzungen für die Gestaltung der Lernprozesse in der Unterrichtswoche.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Während die Berliner Stundentafel für das Gymnasium bis zu 34 Lerneinheiten á 45 min pro Woche vorsieht, sind am RLG von den Lernenden durch die Verlängerung der Unterrichtslänge auf i.d.R. 60 bzw. 75 min bedeutend weniger Einheiten pro Woche (und damit auch pro Tag) zu absolvieren.
  • Die Unterrichtslänge von i.d.R. 60 bzw. 75 Minuten ermöglicht in idealer Weise einen verstärkt problemorientierten Unterricht, die Anwendung der verschiedensten Sozialformen wie Partner- und Gruppenarbeit und bietet für zeitlich umfängliche Lernerfolgskontrollen gute Voraussetzungen.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Der bis 2006 entwickelte, seit 2006 umgesetzte und mehrfach verfeinerte Weg zur Gestaltung des Schultages und der Schulwoche wird weiterhin beschritten. Er ist gekennzeichnet durch:
    • Kein Unterricht vor 8 Uhr (außer in Sport, so lange das RLG nicht über eine bedarfsgerechte Sporthalle verfügt)
    • Beginn der ersten 60-Minuten-Einheit um 08:30 Uhr
    • Gelegentlich auch kürzere Unterrichtseinheiten von 30 Minuten. Diese ermöglichen eine zusätzliche Auseinandersetzung mit dem neuen Lernstoff z.B. in den Fremdsprachen.
    • Eine lange Mittagspause soll Entspannung und eine ruhige Einnahme des Mittagessens ermöglichen. Da während der zeitversetzten Mittagspause Unterricht in anderen Unterrichtsgruppen läuft, ist während der Pausengestaltung darauf Rücksicht zu nehmen.
  • Nachzuholende Klausuren und Klassenarbeiten werden außerhalb des Unterrichts an Sonnabenden geschrieben. Dadurch wird der laufende Unterrichtsprozess nicht belastet.


ZIEL: Begabungen fördern

Das RLG widmet sich der Förderung der unterschiedlichsten Begabungen. Dabei fördert das RLG die Entwicklung mündiger Persönlichkeiten, die sich ihrer Fähigkeiten und ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Verantwortung bewusst sind.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Den Gesprächen zum Kennenlernen für die in die „Schnelllernerklassen“ Aufgenommenen kommt eine große Bedeutung zu. In diesen Gesprächen lernen Schul- und zukünftige Klassenleitung die Kinder kennen und gewinnen einen ersten Eindruck von der kognitiven und der emotionalen Intelligenz.
  • Schnelllernerklassen sind von den Prinzipien „Acceleration“ (Verkürzung der zur Verfügung stehenden Lernzeit bei gleichen Lernzielen, dadurch höheres Lerntempo) und „Enrichment“ (Anreicherung des Lernprozesses, am RLG durch vielfältige Zusatzangebote) gekennzeichnet. Die Gestaltung des Bereichs „Enrichment für die Lernenden der Schnelllernerklassen 5 bis 7“ folgt am RLG dem Grundsatz, in allen Begabungsrichtungen vielfältige und fächerverbindende Angebote zu unterbreiten. In der Jahrgangsstufe 8 wird den Lernenden dieser Klassen als Enrichment das „Lernen an anderen Orten“ ermöglicht. Dazu bestehen vielfältige Kooperationen mit außerschulischen Lernpartnern (z.B. Museen, Universitäten und anderen Forschungszentren, Theater, Bibliotheken).
  • Der Antrag der Schulkonferenz des RLG vom Sommer 2018 auf Einrichtung von vier Schnelllernerklassen am RLG frühestens zum Sommer 2019 (oder zu einem späteren Schuljahr) an die zuständige Senatsverwaltung (abgelehnt mit Schreiben vom Sommer 2019) wird im Drei-Jahres-Rhythmus von der Schulkonferenz neu behandelt - das nächste Mal also in der Sitzungsperiode der Schulkonferenz 2020-2021.
  • Der Profilierungsbereich für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 folgt den Grundsätzen:
    • Durchmischung der Lernenden aller parallelen Klassen in den Kursen des Profilbereiches, dadurch auch ein frühzeitiges Kennenlernen aller Lernenden eines zukünftigen Abiturjahrganges
    • Frühzeitige Orientierung auf das Lernen in den vier Abitursemestern, dabei erstes Erproben von fachspezifischen Verfahrensweisen
    • Vielfältiges Angebot und angemessener Zeitumfang zur Profilierung (wöchentlich 140 Minuten im Jahrgang 8 bzw. 225 Minuten in den Jahrgängen 9 und 10)
    • Akzent auf das Fremdsprachenlernen im ersten Jahr des Profilierungsbereiches
  • Das Lernen in den vier Qualifikationssemestern für das Abitur (am RLG in den Jahrgangsstufen 11 und 12) folgt den Grundsätzen:
    • Ein umfangreiches Kursangebot
    • Wahlmöglichkeit bei der Belegung von zwei oder von drei Leistungsfächern
    • Konstante Zusammensetzung eines jeden Leistungskurses
    • Möglicher Besuch von abiturrelevanten Zusatzkursen (einige der beantragten Kurse mit exakten Namen werden hier noch aufgeführt)
    • Vielfältige Nutzung von außerschulischen Lernorten
    • Ermöglichen eines Frühstudiums an den Universitäten noch als Lernender
  • Schüler des RLG nehmen regelmäßig an Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene (z.B. „Jugend forscht“, „Jugend debattiert“, „Jugend musiziert“, …) teil.
  • Das RLG arbeitet mit dem Verbund Nordberliner Schulen zur Hochbegabtenförderung zusammen und bietet ein eigenes Kursangebot für Schüler der 4. - 6. Klassen an, welches auch für Schüler anderer Schulen offen ist. Darüber hinaus werden Schüler dieser Altersstufe zum Sommercamp der Berliner Schulen delegiert.
  • Auch Arbeitsgemeinschaften dienen der Förderung von Begabungen (und überdies der Identifikation der Lernenden mit der eigenen Schule). Das bestehende Spektrum soll stabilisiert und Schritt für Schritt erweitert werden.

ZIEL: Auseinandersetzung mit dem Schulnamen und der Schulgeschichte

Am RLG ist den Lernenden, den Eltern und den Lehrenden im Rahmen von vielfältigen Veranstaltungen die Möglichkeit gegeben, sich mit dem Schulnamen „Rosa-Luxemburg“ und der gesamten Schulgeschichte zu beschäftigen. Diese Auseinandersetzung mit der Geschichte fördert einerseits die Identifikation mit der Schule aber auch die historische Wahrnehmung der Lernenden.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Die Fahrten „Auf den Spuren Rosa Luxemburgs in Europa“ sind Tradition am RLG. Die Teilnehmenden bereisen im Zwei-Jahres-Rhythmus entweder u.a. Zamosc und Warschau bzw. Basel, Zürich und Paris, die Lebensorte und Wirkstätten Rosa Luxemburgs. Die Fahrten werden jahrgangsübergreifend organisiert. Ziel dieser Fahrt ist es auch, das jüdische Leben vor 1945 und heute in Polen und in Paris kennenzulernen. Dazu gehört auch immer die Auseinandersetzung mit dem Holocaust.
  • Der Schulleiter hält eine Vorlesungsreihe zur Schulgeschichte für alle Lernenden der Jahrgangsstufe 8 innerhalb der Unterrichtszeit. Im Zwei-Jahres-Rhythmus wird in ungeraden Kalenderjahren diese Vorlesungsreihe öffentlich angeboten.
  • Der Fachbereich „Gesellschaftswissenschaften“ organisiert einen Projekttag für die Jahrgangsstufe 8, bei dem die Lernenden auf den Spuren Rosa Luxemburgs durch Berlin wandeln und historische Orte im Zusammenhang mit der Namensgeberin besuchen.
  • Im Geschichtsunterricht erfolgt eine Auseinandersetzung mit Rosa Luxemburg und deren Wirken.
  • Als Informationsgrundlage zur Schulgeschichte dient für alle Interessierten auch das Buch „25 von 109“.
  • Am RLG werden Lernende, die sich durch außergewöhnliche Leistungen und besonderes ehrenamtliches Engagement auch außerhalb der Unterrichts im Sinne Rosa Luxemburgs hervorgetan haben, bei der Ehrenpreisvergabe an Rosa Luxemburgs Geburtstag gewürdigt.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 zusätzlich und neu angestrebt:

  • Nach dem großen Zuspruch für das im Dezember 2016 erschienene Buch „25 von 109“, in welchem als Schwerpunkt die Zeit der letzten Jahre der Schule in der DDR und ihre Entwicklung nach dem Fall der Mauer beleuchtet wird, sollte die Schule ihre Entwicklung auch weiterhin für die Öffentlichkeit doku-mentieren. Es wird angeregt, dass in Verantwortung der Schulkonferenz dazu alle zwei Jahre (jeweils am Ende eines geraden Kalenderjahres) eine Broschüre mit einem Überblick über die Entwicklung in den letzten zwei Jahren und einem Schwerpunktthema herausgegeben wird.

ZIEL: Systematisches Lernen fördern

Am RLG ist das Lernen in Klassen (der Jahrgangsstufen 5 bis 10), in Kursen und in Projekten organisiert. Bei klassenübergreifenden Projekten in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 erfahren die Lernenden außerhalb von Klassenverbänden miteinander zu arbeiten.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Durch die Teambildung der Lehrenden für die parallelen Anfangsklassen in den Jahrgangsstufe 5 und 7 werden einheitliche Maßstäbe verdeutlicht und wird fächerverbindendes Lernen vorbereitet.
  • Zur Einführung und Systematisierung von Arbeitstechniken gibt es mehrere Formen des Methodentrainings:
    • In der Jahrgangsstufe fünf werden mit wöchentlich 135 Minuten ca. sechs Wochen Lerntechniken und die Organisation des eigenen Lernens trainiert
    • In der Jahrgangsstufe sechs steht mit wöchentlich 135 Minuten ca. sechs Wochen lang die Medienkompetenz im Mittelpunkt.
    • In der Jahrgangsstufe sieben werden die im dritten Jahr am RLG Lernenden mit wöchentlich 135 Minuten ca. sechs Wochen in Argumentationstechniken geschult.
    • In der Jahrgangsstufe sieben beschäftigen sich die im ersten Jahr am RLG Lernenden an drei Unterrichtstagen kompakt mit Lerntechniken und der Organisation des eigenen Lernens.
    • In der Jahrgangsstufe 9 stehen Präsentationstechniken im Mittelpunkt des Lernens.
    • Im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 wird an zwei Tagen ein systematisierendes Training für wichtige Arbeitstechniken beim Lernen in der Qualifikationsphase (in den Semestern Q1 bis Q4) absolviert.
  • Beim internen Klassentausch der Jahrgangsstufe 7, der weitestgehend von der GSV organisiert und durchgeführt wird, arbeiten alle Lernenden, egal ob im ersten oder dritten Lernjahr am RLG, erstmalig klassenübergreifend miteinander.
  • Beim externen Klassentausch der Jahrgangsstufe 8, den die Schülervertretung des RLG und des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums weitestgehend selbstständig organisieren und durchführen, setzen die Lernenden in schulübergreifenden Gruppen ein Projekt gemeinsam um.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Der im Schuljahr 16/17 erstmalig probeweise durchgeführte externe Klassentausch einer Klasse 10 mit einer Klasse 10 eines Gymnasiums in Friedrichshain-Kreuzberg wird evaluiert und es wird eine Entscheidung der Schulkonferenz zur Zukunft eines bezirksübergreifenden Klassentauschs getroffen.


ZIEL: Erlernen und Umsetzung von Verantwortung in Schule und Gesellschaft

Das RLG soll sich als Ort weiterentwickeln, an dem alle am Schulleben Beteiligten sozial handeln und Verantwortung übernehmen. Die Erfahrung eines partnerschaftlichen Umgangs im Schulalltag soll zur Ausprägung eines Gesellschaftsbildes aller am RLG Lernenden beitragen, das auf Demokratie, Toleranz und Achtung jedes Einzelnen beruht. Die Lernenden werden ermutigt, ihre Kompetenz in von ihnen mitorganisierten schulischen und außerschulischen Projekten einzubringen.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 wird ein insgesamt zeitlich ausgeweitetes Unterrichtsangebot in dem Fachbereich mit den Fächern Gesellschaftswissenschaften, Geschichte, Politik, Geografie, Ethik und Philosophie angeboten.
  • Religionsunterricht wird in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 ebenso wie Lebenskundeunterricht wahlobligatorisch angeboten. Auch mit dem Religions- und Lebenskundeunterricht soll ein differenziertes Verständnis für philosophische Modelle, geschichtliche Entwicklungen, soziale Entwürfe und gesellschaftliche Prozesse entwickelt werden.
  • Der Ethikunterricht in den Jahrgangsstufen 7 und 8 wird in einen zeitlich ausgeweiteten Philosophieunterricht für alle Lernenden bereits ab der Jahrgangsstufe 9 überführt.
  • In der Oberstufe erfolgt ein breites Unterrichtsangebot in den Fächern Geografie, Geschichte, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie und Religionsgeschichte, dabei werden in Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft Leistungskurse angeboten.
  • Die Fahrten „Auf den Spuren Rosa Luxemburgs in Europa“ sind Tradition am RLG. Sie werden jahrgangsübergreifend organisiert.
  • Die enge Kooperation mit dem Förderverein Jüdisches Waisenhaus Berlin-Pankow, dem Centrum Judaicum und dem Deutschen Historischen Museum wird fortgesetzt. Die Lernenden werden in Forschungsprojekte, Publikationen und Begegnungen mit Überlebenden des Holocaust eingebunden.
  • Die am RLG Lernenden werden dazu angeregt, an Landes- und Bundeswettbewerben sowie Planspielen teilzunehmen. Teilnehmende werden systematisch vorbereitet und in schulischen Projekten gefördert.
  • Es erfolgt eine Förderung und Würdigung von Gremienarbeit.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Die GSV soll verstärkt den Lernenden in den „Rosa Runden“ ermöglichen, sich auch außerhalb des Unterrichts mit aktuellen politischen Themen auseinanderzusetzen.
  • In Verantwortung des Fachbereichs des 2. Aufgabenfeldes soll ein Format für eine regelmäßige schulöffentliche Veranstaltungsreihe entwickelt werden („Rosa diskutiert“).


ZIEL: Innovationsbereitschaft der Schulgemeinschaft erhalten

„Eine Schule kann nur funktionieren, wenn sich alle Beteiligten beständig über Entwicklungsmöglichkeiten und –ziele austauschen und wenn die Bereitschaft besteht, neue Projekte, Ideen und Initiativen gemeinsam zu diskutieren, anzupacken und zu stemmen. Dabei sollten viele Menschen die Gelegenheit haben, eigene Wünsche und Vorstellungen für Projekte mit der Schulleitung, dem Kollegium, den Eltern und Schülern zu besprechen. Obwohl dies nicht immer ohne Reibungsverluste möglich ist, kann man für das RLG bekräftigen, dass ein solches Vorgehen bei uns gelebte Realität ist. Uns vereint alle das Bestreben, an einer Schule zu arbeiten, die nicht stagniert, sondern sich auf den verschiedensten Ebenen beständig weiterentwickelt.“ (Ramin Azadian, Qualitätsbeauftragter am RLG bis 2017, im Buch „25 von 109“, S.198)

Das RLG soll eine lernende und sich fortentwickelnde Institution bleiben. Innovationen für die Entwicklung der Schule sollen gefördert werden. Sie erfordern vor jeder Einführung in das Schulleben mindestens die Mitwirkung der schulischen Gremien.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Alle bisherigen Innovationen (Lernmittelfonds am RLG, Tandem-AG, Veränderter Tages- und Wochenablauf seit 2006, Profilierungsbereich von Klasse 8 bis Klasse 10 seit 2007, Wahlmöglichkeit zwischen zwei und drei Leistungsfächern seit 2010, Professionalisierung der Grundlage für die Tätigkeit der Klassenleiterin/des Klassenleiters bzw. das Klassenleitungsteams, Enrichmentbereich für die Lernenden ab Klasse 5, verschiedenste Formen des Methodentrainings in den Jahrgangsstufen 5 bis 10, u.v.m.) gehören immer dann auf den Prüfstand, wenn die Schulkonferenz eine (weitere) schulinterne Evaluation für eine oder mehrere der schon in das Schulleben übernommenen Innovationen beschließt.
  • Neue Innovationen werden durch eine entsprechende Atmosphäre an der Schule ermöglicht, erfordern gleichzeitig immer einen demokratischen Meinungsbildungsprozess vor deren Einführung.

ZIEL: Enge Zusammenarbeit von Schule und Eltern gestalten und pflegen

Zum Schulleben des RLG gehört eine enge Zusammenarbeit zwischen der Institution Schule und den Eltern. Engagement für ein Lernen, das die Kinder fordert und fördert sowie Offenheit in der Kommunikation soll dabei für Eltern und Schule gemeinsames Anliegen sein.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Eine aktive und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Lehrenden und Eltern soll den Schulalltag prägen. Ebenso wünscht sich das Kollegium des RLG einen intensiven Dialog der Eltern mit dem eigenen Kind bzw. dessen Mitschülern über deren Schulalltag.
  • Auf Einladung der Klassenelternsprecher stellen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer in den Klassenelternversammlungen ihre Unterrichtskonzepte und Leistungsanforderungen vor und berichten den Eltern über Leistungsstand, Leistungs- und Sozialverhalten der Klasse.
  • Es besteht die Möglichkeit zu individuellen Gesprächsterminen, die Eltern direkt mit den Klassen- oder Fachlehrern und den Tutoren vereinbaren können. Zur Terminvereinbarung haben alle Lehrenden eine Dienst-Email-Adresse.
  • Das RLG führt schuljährlich zwei Elternsprechtage durch, um den Austausch zwischen Eltern und den Lehrenden zu organisieren.
  • Alle Eltern werden per Mail bzw. schriftlich mit mindestens sechs Elterninformationen der Schulleitung pro Schuljahr über wichtige Vorhaben, Erfolge und Probleme sowie über Aktuelles in Kenntnis gesetzt. Weitere Informationen für die Eltern sind auch über die Website der Schule abrufbar.
  • Es werden Elterninformationsveranstaltungen zu folgenden Themen angeboten:
    • Der Profilbereich in der SEK I (im 2.Halbjahr der Klassenstufe 7)
    • Schulbesuch im Ausland (jeweils kurz nach Beginn eines Schuljahres)
    • Der Profilbereich in Klasse 9 bzw.10 (im 2.Halbjahr der Klassenstufe 8 bzw.9)
    • Die Organisation der Qualifikationsphase und der Belegverpflichtung und Wahlmöglichkeiten (im 2. Halbjahr der Klassenstufe 10)
  • Der Schulverein des RLG unterstützt vielfältige Aktivitäten an der Schule, die sich aus den Zielen dieses Programms ergeben. Es obliegt ihm, dafür Spenden- und Fördermittel einzuwerben und zu verwalten. Das Engagement von Eltern für den Schulverein ist auf vielfältige Weise möglich und ausdrücklich erwünscht.
  • Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Schule besteht bei der Finanzierung der Lernmittelbeschaffung. Die Grundsätze des Lernmittelfonds am RLG basieren auf einer Vereinbarung zwischen dem Vorstand der GEV und der Schulleitung. Durch die Gründung und Verwaltung eines Lernmittelfonds verfügt das RLG über einen herausragenden Lehrbuchbestand und kann somit die jährlichen Zuwendungen des Schulträgers zur Anschaffung von Verbrauchsmaterialien für den Unterricht nutzen. Jährlich erfolgt durch die Schulleitung ein schriftliches Angebot an alle Eltern für die Beteiligung am Lernmittelfonds. Ein benannter Vertreter der GEV kontrolliert die Ausgaben des Lernmittelfonds.
  • Die Schulkonferenz berät in jeder Sitzungsperiode darüber, mit welchen Anlagen zu den Zeugnissen die Er-ziehungsberechtigten zum „Arbeits- und Sozialverhalten“ der Lernenden informiert werden.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Für die Organisation der Elternsprechtage soll ein elektronisches Anmeldesystem etabliert werden.
  • Eine engagierte Unterstützung des Schulvereins auch durch die gesamte Elternschaft nach dem Motto „Alle fördern Rosa“ wird angestrebt.


ZIEL: Mathematisch-naturwissenschaftliches Denken fördern

Am RLG wird ein problemorientierter mathematischer und naturwissenschaftlicher Unterricht angeboten. Der fächerübergreifenden Komplexität mathematischer und naturwissenschaftlicher Phänomene entsprechend wird das Lernen eng verzahnt mit der Schulung eines Problembewusstseins für ethische Probleme der Naturwissenschaften, aktuelle gesellschaftliche Kontroversen sowie umweltrelevante Themen.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Im Unterrichtsfach Naturwissenschaften in den Jahrgangsstufen 5 und 6 findet eine enge Zusammenarbeit der Fachbereiche Physik, Chemie und Biologie statt, um eine anschlussfähige naturwissenschaftliche Grundbildung zu gewährleisten.
  • In den Jahrgangsstufen 5 bis 8 der Schnelllerner werden zu verschiedenen mathematischen und naturwissenschaftlichen Themen Enrichtmentkurse angeboten.
  • Vor allem in den neu aufgenommenen 7. Klassen wird ein Teil des naturwissenschaftlichen Unterrichts als Teilungsunterricht durchgeführt. In diesem können die Lernenden besonders die wissenschaftsmethodischen Verfahren erlernen und anwenden.
  • Es finden Kooperationen mit außerschulischen naturwissenschaftlichen Lernorten wie dem Gläsernen Labor oder der Gartenarbeitsschule statt.
  • Kursfahrten werden ausschließlich als Exkursions- und Forschungsfahrten durchgeführt. Dabei wird auch die Kooperationsvereinbarung mit der TU Bergakademie Freiberg umgesetzt.
  • Das RLG bietet einen Humboldt-Kurs innerhalb des Regionalverbundes Nordberliner Schulen zur Förderung kognitiv hochbegabter Kinder der 4. bis 6. Klassen an, der auch Lernenden anderer Schulen offensteht.
  • Die Teilnahme der Lernenden an den Wettbewerben „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ wird unterstützt und gefördert. Die Teilnehmenden werden im Rahmen einer fach- und jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaft ganzjährig betreut.
  • Die Lernenden des RLG werden durch Lehrende motiviert, an weiteren Schülerwettbewerben wie „Chem-kids“, „Mathematikolympiade“,„Biberwettbewerb" oder „Känguru-Wettbewerb" teilzunehmen.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Beginnend mit dem Schuljahr 2019/20 wird in Kooperation mit der Humboldt-Universität Berlin ein Kurs der Mathematischen Schülergesellschaft („MSG“) für Klassenstufe 6/7 am Rosa-Luxemburg-Gymnasium angeboten.
  • In Verantwortung der Fachbereiche Mathematik und Naturwissenschaften soll ein Format für eine regelmäßige schulöffentliche Veranstaltungsreihe entwickelt werden.
  • Im Fachbereich Naturwissenschaften wird eine regelmäßige Teilnahme von Schülergruppen an Vorträgen der chemischen und mathematischen Schülergesellschaft organisiert.
  • Lernende der Klassenstufen 5 und 6 werden ermutigt, an Veranstaltungen der Schüleruniversität teilzunehmen.
  • Die Lernenden werden verstärkt angeregt, sich an der Chemieolympiade und der Biologieolympiade zu beteiligen.
  • Lehrende unterstützen Lernende, die sich für Forschungsfahrten von „Master MINT“ bewerben, bei der Antragstellung. Nach einer Teilnahme an einer Forschungsfahrt erfolgt eine Unterstützung bei der Auswertung in der Schulöffentlichkeit. (Hinweis: "Master MINT" ist ein Förderprogramm der „Institut für Jugendmanagement Stiftung“.)
  • Eine Kooperation mit dem Institut für Chemie der TU Berlin wird angestrebt.
  • Es wird angestrebt, Lernende für Praktika in mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Berufsfeldern zu motivieren.

ZIEL: Fremdsprachenlernen als Schlüsselqualifikation fördern

Alle am RLG Lernenden sollen ein sprachliches Rüstzeug erhalten, das ihnen ein zielgenaues Sprachhandeln in den an der Schule erworbenen Fremdsprachen und damit ein reflektiertes Verständnis anderer Kulturen ermöglicht. Mit umfangreichen kommunikativen Kompetenzen sollen die Absolventen der Schule ihre Chancen im Studium und auf dem globalisierten Arbeitsmarkt erfolgreich wahrnehmen können.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere

  • Das breite Fremdsprachenangebot soll erhalten bleiben. Es besteht aus der 1. Fremdsprache Englisch und der 2. Fremdsprache, hier stehen Spanisch oder Latein zur Auswahl, als Pflichtfremdsprachen. Zusätzlich können bis zu zwei aus drei möglichen Fremdsprachen ab Jahrgangsstufe 8 bzw. 10 belegt werden.
  • Für die Lernanfänger wird jeweils Teilungsunterricht in der 2. Fremdsprache organisiert.
  • Die dritte Fremdsprache, hier stehen Französisch oder Russisch zur Auswahl, beginnt schon im ersten Jahr innerhalb des Profilbereiches in der SEK I, also in der Jahrgangsstufe 8.
  • Für Lernende, die nicht mit einer dritten Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 8 beginnen, erfolgt in dem Kurs „Englisch als Arbeitssprache“ eine vertiefende Anwendung von Englisch.
  • Das Erlernen einer vierten Fremdsprache wird ab Klassenstufe 10 innerhalb des dritten Jahres des Profilierungsbereiches ermöglicht. Um die Fremdsprache Italienisch ab 10 zu erlernen, ist es notwendig, neben dem Unterricht im Profilierungsbereich zusätzlich und außerhalb des obligatorischen Unterrichts Zeit aufzuwenden.
  • Die Fremdsprachen Englisch, Spanisch, Latein, Französisch und Russisch werden in der Qualifikationsphase zum Abitur als Leistungsfächer angeboten. Kurse werden bei entsprechender Nachfrage, im Notfall auch jahrgangsübergreifend, eingerichtet. Die Fremdsprache Italienisch wird als Grundkurs angeboten.
  • Die fremdsprachlichen Leistungskurse führen i.d.R. Exkursionen in die Zielländer durch.
  • Schüler, die einen längeren Schulbesuch im Ausland planen, werden vom RLG in ihrem Vorhaben ausdrücklich unterstützt.
  • Am RLG lernen regelmäßig Gastschüler aus dem Ausland, darunter auch aus unserer Partnerschule in Mexiko.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Um lernförderliche Bedingungen zum Erwerb einer Fremdsprache am RLG einer ständigen Prüfung und ggf. hinsichtlich eines Ausbaus kontinuierlich zu diskutieren, beschäftigt sich die Schulkonferenz mindestens einmal in zwei Jahren mit dem Thema „Fremdsprachenerwerb“.


ZIEL: Sportliche Handlungskompetenz entwickeln

Unter dem Begriff Sport werden am RLG verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen zusammengefasst, die im Zusammenhang mit den körperlichen Aktivitäten der am RLG Lernenden stehen. Die verschiedenen Varianten des e-sports werden damit ausdrücklich nicht erfasst.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Aufgrund der fehlenden Hallenkapazitäten sind folgende Zielsetzungen derzeit nicht zu realisieren: Arbeitsgemeinschaften, Training für Schulmannschaften, Sport-Abitur (Zeitmanagement).
  • Im Sportunterricht werden Inhalte und Methoden vermittelt, die einer gesunden Lebensweise sowie einer sportlichen Freizeitgestaltung dienen.
  • Ein über die Schulzeit hinausgehendes Sporttreiben soll auch durch die Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettkämpfen entwickelt und gefördert werden.
  • Die Inhalte/Kursthemen der gymnasialen Oberstufe umfassen in der Qualifikationsphase acht Themenfelder. Sieben Themen sind sportpraktischer Natur, Sporttheorie ist das achte Themenfeld. Ziel des Fachbereiches ist dabei eine ausgeglichene Mischung der Sportarten, die als Kurse in den sieben Themenfeldern angeboten werden.
  • Unterstützt wird die jährliche Teilnahme von Schulteams am Berlin-Marathon.
  • Mit Hilfe des Schulvereins ist weitgehend eine Ausstattung aller Schulmannschaften und Schulteams mit schuleignen RLG-Shirts ermöglicht worden.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Das RLG benötigt seit fast drei Jahrzehnten eine bedarfsgerechte Sporthalle. Diese soll nun bis 2021 dem RLG auf dem Gelände des Kissingenstadions zur Verfügung gestellt werden (Neubau). Nach Eröffnung dieser Sporthalle werden der obligatorische Sportunterricht und das fakultative Sportangebot neu strukturiert.
  • Die Teilnahme an Wettkämpfen in den verschiedensten Sportarten soll weiterhin fester Bestandteil des Wettkampfangebotes am RLG sein.
  • Die Sporttheorie-Grundkurse und die GSV organisieren das jährlich im Rahmen des Weihnachtsmarktes stattfindende Quattro-Turnier.
  • Der Benefizlauf „Rosa rennt“ wird im Dreijahresrhythmus in Verantwortung der Schulkonferenz als Bestandteil gemeinsamer sportlicher Aktivitäten von Lernenden, Lehrenden und Eltern fortgeführt. Die Erlöse werden gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt.
  • Jahrgangsübergreifend sollen die Lernenden innerhalb von Sportfesten kooperativ und kompetitiv handeln, ein faires Miteinander erfahren und freudvoll betont Sport treiben. Dabei übernehmen sie organisatorische Aufgaben zur Planung und Umsetzung.

ZIEL: Künstlerische Fähigkeiten fördern

Lernende am RLG werden auf den Gebieten Musik, Bildende Kunst und Darstellendes Spiel (DS) vielfältig gefördert. Die Präsentationen von allen musikalischen und künstlerischen Projekten soll stets als ein Erfolg der gesamten Schule erfahrbar gemacht werden.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Durch Lehrende des RLG werden in der Musik der „Kleine Chor“, der „Große Chor“, das „Nachwuchsorchester“ und das „Sinfonieorchester“, die Juniorbigband und die Bigband betreut und geleitet.
  • Die wöchentlichen Proben, Arbeits- und Probenfahrten und Projekttage der Musikensembles haben das Ziel, auf die zahlreichen Konzerte, wie zum Beispiel die Weihnachtskonzerte, die Frühlingskonzerte und die große Jazz-Nacht vorzubereiten.
  • Alle drei Jahre wird durch den Fachbereich Musik eine aufwändige Musical-Produktion – oft mit eigenen Kompositionen – umgesetzt. In projektgebundener Arbeit und Live-Mitschnitten der Konzerte beschäftigen sich Lernende unter professioneller Leitung mit dem kreativen Umgang mit Audio-Produktionen.
  • Die Lernenden können die technischen wie künstlerischen Herausforderungen des „DJ-ing“ in einer Arbeits-gemeinschaft erlernen.
  • Lernende in der Qualifikationsphase, die Mitglieder des „Großen Chors“ oder des „Sinfonieorchesters“ oder der Bigband sind, können zusätzlich den Erweiterungskurs Musik wählen.
  • Musik und Bildende Kunst werden in der SEK I durchgängig unterrichtet, dabei gibt es keine Abwahlmöglichkeit eines der beiden Fächer. Das Unterrichtsangebot in beiden Fächern geht am RLG vom Umfang her über die Mindestanforderungen der Berliner Stundentafel hinaus.
  • Fakultativ wird am RLG Instrumentalunterricht im Enrichment-Bereich angeboten, der von den Familien z.g.T. finanziert werden muss. Die Teilnehmenden sollen nach zwei Jahren in der Lage sein, im „Nachwuchsorchester“ oder der Juniorbigband des RLG mitzuwirken.
  • Am RLG gibt es verschiedene Enrichment-Kurse mit künstlerischen Inhalten.
  • In der gymnasialen Oberstufe bietet das RLG Musik und Bildende Kunst als Leistungsfächer an.
  • Es werden eine Arbeitsgemeinschaft „Theater“ in der Sek-I und bedarfsgerecht Kurse für die Theaterarbeit im Enrichment-Bereich der Jahrgangsstufen 5-7 angeboten.
  • Am RLG kann DS als Präferenzfach für die fünfte Prüfungskomponente im Abitur gewählt werden.
  • Regelmäßig findet der Kunstwettbewerb „Art-Rosa“ sowie die Ausstellung ausgewählter Kunstwerke im Caritas-Krankenhaus „Maria-Heimsuchung“ Pankow statt.
  • Alle hier genannten Gruppen unterstützen den Schulverein und umgekehrt.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Ab dem Schuljahr 2019/20 wird der Bereich Theater in der Qualifikationsphase neu strukturiert: Es gibt nun einen Leistungskurs DS (Schulversuch, nur am RLG) sowie ein jahrgangsübergreifendes Ensemble für DS als Grundkurs. Sowohl im Leistungs- als auch im Grundkurs können Lernende aus der Jahrgangsstufe 10 mitwirken.
  • Die ab Schuljahr 18/19 erstmals angebotene DJ-AG wird bis 2022 jährlich hinsichtlich einer Fortführung im jeweils nächsten Schuljahr bewertet.


ZIEL: Förderung kritischen geistes- und sozialwissenschaftlichen Denkens

Am RLG wird den Lernenden eine breite Auswahl an geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern angeboten, um die Entwicklung mündiger Persönlichkeiten zu fördern. Diese sollen befähigt sein, menschenverachtenden und zur Gewaltherrschaft strebenden Ideologien und Tendenzen entgegenzutreten und sich für eine gerechte und ökologisch nachhaltige Gesellschaft einsetzen zu können.


Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Das breite Fächerangebot (Gesellschaftswissenschaften in 5/6, Geschichte, Politik, Geografie und Ethik ab Jahrgang 7, Philosophie ab Jahrgang 9, Religion, Lebenskunde und Psychologie im regulären und im Wahlpflichtunterricht) soll aufrecht erhalten werden.
  • Der Ethikunterricht wird ab der 9. Klasse zum Philosophieunterricht. Die Pflichtteilnahme am Philosophieunterricht in den Jahrgängen 9 und 10 bereitet den Leistungskurs und die Grundkurse Philosophie in der Quali-fikationsphase vor und ermöglicht es allen Lernenden des RLG, das Leistungsfach Philosophie belegen zu können.
  • In den Jahrgangsstufen 5 bis 8 ist neben dem Lernen im Ethikunterricht entsprechend den schulorganisatorischen Möglichkeiten auch ein Lernen in den Fächern Lebenskunde, Religion und EthikplusLebenskunde bzw. EthikplusReligion möglich. Für die Lernenden der Jahrgangsstufen 9 und 10 ist es möglich, neben dem verpflichtenden Philosophieunterricht zusätzlich noch Religionsunterricht zu belegen. In der Qualifikationsphase wird der Zusatzkurs Religionswissenschaften angeboten.
  • Die Debattierfähigkeit der Lernenden wird durch regelmäßige Teilnahme am Wettbewerb „Jugend debattiert“ gefördert. Dazu werden am RLG jährliche Workshops angeboten und die Methode des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ wird im Unterricht des zweiten Aufgabenfeldes und in Deutsch geübt.
  • Bereits im Enrichment-Bereich der Jahrgangsstufen 5 bis 7 wird ein epochaler Kurs zum Üben der Debattierfähigkeit angeboten.
  • Fahrten der Politikleistungskurse nach Brüssel werden zur vertieften Auseinandersetzung mit der EU angeboten.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Mit dem ab dem Schuljahr 2019/20 neu in der schulinternen Stundentafel zu installierenden Fach Politik wird das sozialwissenschaftliche Angebot in der SEK I mit eigenständigem Stundenansatz für das Fach Politik vertieft. Das Fach Politik wird am Ende der Schuljahre 19/20, 20/21 und 21/22 hinsichtlich der Organisationsformen und der Inhalte vom Fachleiter und Fachbereichsleiter ausgewertet und die Auswertung wird mit dem Schulleiter besprochen.
  • Das „Forum Politikum“, welches Informations- und Diskussionsveranstaltungen für Lernende organisierte, soll bei Bereitstellung der dafür erforderlichen Ressourcen ggf. unter dem neuen Namen „Rosa Runden“ wiederbelebt werden. Die Fachkonferenz Politik übernimmt in Zusammenarbeit mit der GSV die Federführung.


ZIEL: Präsentationskompetenzen fördern

In allen Jahrgangsstufen werden am RLG die Grundlagen dafür gelegt, dass die Lernenden in den Jahrgangsstufen 10 und 12 ihre Präsentationskompetenzen auch in schulischen Prüfungen nachweisen können. Auch mit Blick auf Ausbildung, Studium und auf lebenslanges Lernen werden die Kompetenzen für Präsentationen am RLG systematisch gefördert.

  • Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:
    In allen Jahrgangsstufen werden in allen Unterrichtsfächern vielfältige Möglichkeiten für Präsentationen im Unterricht geschaffen.
  • Das Schulleben am RLG bietet umfangreiche Möglichkeiten, dass sich Lernende auch außerhalb des Unterrichts präsentieren lernen.
  • Mit der Zuhörerschaft aller 9. Klassen bei den Prüfungen in besonderer Form der Jahrgangsstufe 10 soll der Blick auf den Medieneinsatz bei Präsentationen geschult werden. Die Lernenden erfüllen dabei Beobachtungsaufträge. Diese werden im Klassenverband ausgewertet. Dadurch werden Normen für zukünftige Präsentationen, u.a. für die zukünftigen Präsentationsprüfungen gesetzt.
  • Die Lernenden aus der Jahrgangsstufe 11 können auf Antrag hin als Zuhörende an den Abiturprüfungen zur 5. Prüfungskomponente teilnehmen.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Innerhalb der 9. Jahrgangsstufe erhält jeder Schüler mindestens eine Gelegenheit, im Team einen Vortrag vorzubereiten und zu präsentieren. Dieser wird anhand einheitlicher Kriterien bewertet. Dazu stimmen sich die in der Klasse unterrichtenden Lehrenden unter Federführung der Klassenleitung ab.
  • Es wird durch die Fachverantwortlichen geprüft, ob Inhalte aus besonders gelungenen Präsentationsprüfungen durch die Fachlehrer in den Fachunterricht integriert werden können.
  • Zur Entlastung der Lernenden sollten während des Erarbeitungszeitraumes von ca. sechs Wochen vor der Präsentationsprüfung im MSA (Mittlerer Schulabschluss) Vorträge in den Unterrichtsfächern nur auf freiwilliger Basis vergeben werden.

ZIEL: Soziales Engagement der Lernenden fördern

Das RLG bietet den Lernenden im Schulalltag Raum und Möglichkeiten, ihre sozialen Kompetenzen und ihr Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln und zu erproben. Die Lernenden übernehmen Verantwortung für das eigene Lernen und den Lernfortschritt der Gemeinschaft. Sie unterstützen sich gegenseitig im Rahmen ihrer Möglichkeiten und stellen Solidarität über Konkurrenz.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Den neuen fünften und siebten Klassen stehen Lernende ab der Jahrgangsstufe 8 als „Tandemschüler“ zur Verfügung. Die „Tandemschüler“ helfen beim Einleben am RLG, sie unterstützen vielseitig, helfen auch bei der Lösung von Problemen.
  • Die „Tandemschüler“ arbeiten in der Tandem-AG und werden, finanziert von der Schule, zu Jugendleitern ausgebildet.
  • Das Engagement der Lernenden soll bei der Mitgestaltung des Schulalltags genutzt werden, z.B. durch die Übernahme von Mensa- und Hofdiensten für eine Woche im Jahr durch die Klassen 5 – 10, die Übernahme der Aufsichten in der wissenschaftlichen Bibliothek im Mensagebäude, die Verwaltung der Schließfächer für die Lernenden.
  • Die Lernenden der Jahrgangsstufe 9 übernehmen für ein Kalenderjahr die Patenschaft für das Waisenhaus SOH e.V. in Kenia. Durch monatliche Spenden der einzelnen neunten Klassen (von mindestens 60 € pro Klasse und Monat) wird das Leben von mehreren Waisenkindern im SOH ermöglicht.
  • Besonderes soziales Engagement wird durch einen Ehrenpreis des RLG gewürdigt.
  • Die Lernenden des Abiturjahrgangs verabschieden sich von der Schulgemeinschaft in würdiger Form.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt:

  • Eine Unterrichtsreihe mit dem Thema „Verantwortung“, die mit praktischer Verantwortungsübernahme verbunden ist, wird in den Ethikunterricht der 8. Klassen implementiert.
  • Die derzeit jährliche Information zur Partnerschaft zwischen dem RLG und dem SOH wird ab dem Kalenderjahr 2019 auf mindestens zwei schriftliche Informationen pro Jahr ausgeweitet.
  • Die Arbeit der 2018 konstituierten AG „Das Spektrum“, die sich mit LGBTQ+ Belangen beschäftigt, und die Arbeit der AG „Geflüchtete“, die mit dem Flüchtlingsheim in der Treskowstraße kooperiert, werden von der Schulgemeinschaft unterstützt.

ZIEL: Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen und Partnern pflegen

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen und anderen externen Partnern wird zur Bereicherung des Alltags der Lernenden fortgeführt und weiterentwickelt.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere:

  • Die Schulkonferenz hat jederzeit die Möglichkeit, die bestehenden und sich neu entwickelnden Kooperationen mit wirtschaftlichen, kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Unternehmen, Institutionen, Initiativen und anderen externen Partnern festzusetzen und zu evaluieren.
  • Konkrete Zusammenarbeiten mit externen Partnern gibt es derzeit
    a) im Bereich der epochalen Enrichment-Kurse der Jahrgangsstufen 5 bis 7
    b) im ganzjährigen Projekt für die Lernenden aus den Schnelllernerklassen 8 im Angebot „Lernen an einem anderen Ort“ an einem Nachmittag pro Woche
    c) zwischen dem Fachbereich Naturwissenschaften und dem Gläsernen Labor
    d) sowie mit den im Ziel „Soziales Engagement stärken“ aufgezählten Partnern

ZIEL: Gesunde Schule RLG

Am RLG wird der Gesunderhaltung aller Lernenden und Lehrenden ein großer Wert durch die gesamte Schulgemeinschaft zugemessen.

Dieses Ziel beinhaltet insbesondere

  • Das RLG berücksichtigt entwicklungspsychologische Erkenntnisse bei der Gestaltung der Unterrichtswoche und des Unterrichtstages (siehe Ziel „Optimale Lernvoraussetzungen schaffen“). Zur Unterstützung eines stressminimierten Lernens sind verschiedene Methodentrainingstage am RLG (in den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 10) etabliert.
  • Eine förderliche Lernatmosphäre in den Klassen wird gestützt durch eine wöchentlich 30-minütige Klassenbesprechungszeit mit der Klassenleitung und durch individuelle Entwicklungsgespräche der Klassenleitung mit allen Klassenmitgliedern mindestens im Zwei-Jahres-Rhythmus.
  • Am RLG wurden Voraussetzungen geschaffen, die eine gesunde Ernährung ermöglichen. Dazu gehören: Zwei kostenlos zu nutzende Wasserspender (im Vorraum der Mensa und im Foyer des D-Gebäudes, beide finanziert mit Mitteln des Schulvereins), Frühstücksangebot in der Cafeteria ab Schulbeginn, Cafeteria- und Mensabetrieb, Mittagessensangebot mit Büffetbetrieb inklusive frischem Obst und Gemüse
  • Regelmäßige Zahngesundheitsuntersuchungen der Lernenden
  • Ergonomische Möbel für alle Lernenden inklusive höhenverstellbarer Schülertische für die Lernenden der Jahrgangsstufen 5 und 6
  • Die schulinterne Evaluation zum Thema „Gesunde Schule“ aus dem Jahr 2016 wird regelmäßig ergänzt.
  • Beratungsangebote bestehend aus: Beratungslehrkräften und Vertrauensschülern (jeweils gewählt von der Gesamtschülervertretung), Beratungslehrkraft für den Umgang mit Süchten, Beratungsangebot für Lehrende zu Entwicklungsproblemen von Lernenden durch die zuständige Schulpsychologin aus dem SIBUZ Pankow vor Ort am RLG (zu den dem Kollegium bekannten Sprechzeiten), Aushänge mit Erreichbarkeiten in Notfallsituationen für Lernende
  • Installation eines Notfallteams in einer Krisensituation, wobei jedes Notfallteam entsprechend der konkreten Krisensituation eines Lernenden zusammengesetzt ist
  • Zur schnellen Bewältigung von Konflikten innerhalb des Kollegiums wird jährlich eine „Konfliktbewältigungsgruppe“ gewählt.
  • Lehrende haben die Möglichkeit, wöchentlich an einem Präventionskurs zum Stressabbau und zur Entspannung teilzunehmen.

Zur UMSETZUNG wird innerhalb des Drei-Jahres-Zyklus bis 2022 weiterhin bzw. neu angestrebt: 

  • Erstmalig am Ende des Schuljahres 2018/19 wird es ein Beratungsangebot des SIBUZ Pankow für alle Lernenden der Jahrgangsstufe 10 zum Umgang mit Stresssituationen geben.
  • Mehrmals wöchentlich gibt es das Angebot zur Morgen-Meditation für Lehrende und Lernende.
  • Mindestens einmal im Drei-Jahres-Zyklus wird eine Informations- und Aufklärungsveranstaltung zum sensiblen Umgang mit digitalen Medien für interessierte Mitglieder der Schulgemeinschaft durchgeführt.
  • Im Schuljahr 2019/20 führt das Kollegium einen Studientag zum Thema „Psychische Ausnahmesituationen bei Heranwachsenden“ durch.
  • Die GSV organisiert einen Projekttag zum Thema „Drogenprävention“ für die Jahrgangsstufe 8 mit Unterstützung aus dem Kollegium.
    Im Kollegium wird die Funktion einer Beratungslehrkraft für die „Kollegiale Fallberatung“ installiert.

Kapitel 2 – Berufs- und Studienberatung am RLG

Zur Unterstützung und zur Beratung aller Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung sind am Rosa-Luxemburg-Gymnasium die Berufs- und Studienorientierungsbeauftragten, nachfolgend BSOB abgekürzt, tätig. BSOB am RLG sind derzeit Frau Weiß und Herr Köppen. Zwischen den BSOB und der Schulleitung findet jährlich ein Gespräch, ggf. unter Einbeziehung von Mitarbeitern aus Berufsagentur für Arbeit (BA), zum schulischen Konzept der Berufs- und Studienorientierung statt.

Jahrgangsstufe 7

Maßnahme

Verantwortlich für die Planung

Verantwortlichkeiten für die Durchführung

Girls Day/Boys Day

Bei Interesse in Eigenverantwortung durch die Eltern und die Lernenden

Bei Antragsstellung: Freistellungsbescheid durch die Klassenleitung


Aufgrund einer Vereinbarung aller Schulleiterinnen und Schulleiter der Berliner Gymnasien werden für den 7. Jahrgang keine Verbindlichkeiten für die Berufs- und Studienorientierung an den Berliner Gymnasien festgelegt. Am RLG können Lernende aus der Jahrgangsstufe 7 am Girls- bzw. Boys-Day teilnehmen.

Jahrgangsstufe 8

Maßnahme

Verantwortlich für die Planung

Verantwortlich für die Durchführung

Verantwortlich für die Evaluation

Zeitfenster

Lebenslauf verfassen

FB Deutsch

FB Deutsch

FB Deutsch

Ende der 8.Klasse

Anlegen des Berufswahlpasses bzw. einer Berufs- und Studienorientierungsmappe

BSOB in Zusammenarbeit mit den Klassenleitungen

Klassenleitung

BSOB

im Verlauf der 8.Klasse

Betriebserkundung:

„Ich begleite einen Tag ein Familienmitglied zu seiner Arbeit!“

Klassenleitung in den Klassenleiterstunden

Lernende und deren Eltern

Erfolgt im Klassenverband unter Nutzung eines Evaluationsbogens

Der Tag selbst wird durch die Schulleitung festgesetzt, die Evaluation erfolgt danach nach Planung in der Klasse

Girls Day/Boys Day

Bei Interesse in Eigenverantwortung durch die Eltern und die Lernenden

Bei Antragsstellung: Freistellungsbescheid durch die Klassenleitung

Eigenverantwortung

Festgelegte Termine durch die die berlinweit agierenden Veranstalter


In der Jahrgangsstufe 8 finden der Evaluationsbogen zur Betriebserkundung: „Ich begleite einen Tag ein Familienmitglied zu seiner Arbeit!“ sowie der Lebenslauf Eingang in den Berufswahlpass bzw. in die Berufs- und Studienorientierungsmappe. Die Kontrolle der Vollständigkeit erfolgt durch die BSOB.

Jahrgangsstufe 9

Maßnahme

Verantwortlich für die Planung

Verantwortlich für die Durchführung

Verantwortlich für die Evaluation

Zeitfenster

Eine Bewerbung verfassen

FB Deutsch

FB Deutsch

FB Deutsch

Beginn der 9. Klasse

Zweiwöchiges Betriebspraktikum

BSOB des RLG und Klassenleitung

i.d.R. die letzten beiden kompletten Schulwochen des Schuljahres

Girls Day/Boys Day

Eigenverantwortung durch Eltern/ Lernende

Bei Antragsstellung: Freistellungsbescheid durch die Klassenleitung

Eigenverantwortung

Festgelegte Termine durch die die berlinweit agierenden Veranstalter


In der Jahrgangsstufe 9 finden alle Ausarbeitungen zum Betriebspraktikum (Bewerbung, Praktikumsbericht, usw.) Eingang bzw. in die Berufs- und Studienorientierungsmappe zur Vergabe in des Berufswahlpasses. Kontrolliert wird die Vollständigkeit durch die BSOB.

Jahrgangstufe 10

Maßnahme

Verantwortlich für die Planung

Verantwortlich für die Durchführung

Verantwortlich für die Evaluation

Zeitfenster

Entscheidung über Kurswahl in der gymnasialen Oberstufe

Oberstufen-koordinatoren

Oberstufen-koordinator/in

Oberstufenkoordinatoren

2. Schulhalbjahr

Entscheidung über die weitere Schullaufbahn ab Jahrgang 11 (Gymnasium oder gymnasiale Oberstufe an einer ISS bzw. an einem Oberstufenzentrum)

Oberstufen-koordinatoren in Kooperation mit BSOB

BOSB

BOSB

bis spätestens sechs Wochen vor Abschluss des Schuljahres

Girls Day/Boys Day

Eigenverantwortung durch Eltern/ Lernende

Bei Antragsstellung: Freistellungsbescheid durch die Klassenleitung

Eigenverantwortung

Festgelegte Termine durch die die berlinweit agierenden Veranstalter

Projekt „Ein Tag in einer sozialen Einrichtung“

BSOB

BSOB in Kooperation mit den Klassenleitungen

BSOB in Kooperation mit den Klassenleitungen

An einem der Abiturprüfungstage für das 4. Prüfungsfach bzw. die 5. Prüfungskomponente nach Festsetzung durch die Schulleitung


In der Jahrgangsstufe 10 findet die Dokumentation des Tages in einer sozialen Einrichtung Eingang in die Berufs- und Studienorientierungsmappe zur Vergabe des Berufswahlpasses. Kontrolliert wird die Vollständigkeit durch den BSO Beauftragten.

Qualifikationsphase zum Abitur (Jahrgänge 11 und 12)

Maßnahme

Verantwortlich für die Planung

Verantwortlich für die Durchführung

Verantwortlich für die Evaluation

Zeitfenster

Zweijährige schulinterne Berufs- und Studienmesse

BSOB

BSOB

BSOB

Jeweils an einem Sonnabend im September ungerader Kalenderjahre

Individueller Studienorientierungstest mit Auswertung mit jedem in der Jahrgangsstufe 11 Lernenden

BSOB

BSOB

BSOB

nach separatem Plan

Berufsorientierende Veranstaltung mit Ausrichtung an Themenschwerpunkten zur Vorbereitung des Übergangs nach dem Abitur

BSOB mit Fachberatern aus der BA

BSOB mit Fachberatern aus der BA

An Prüfungstagen im Abitur für das 4. Prüfungsfach bzw. die 5. Prüfungskomponente

terminierte Einzelberatung in der Berufsberatung sowohl für die Lernenden der Jahrgangsstufe 11 als auch für die Lernenden aus der Jahrgangsstufe 12

BSOB mit Fachberatern aus der BA

In den monatliche Sprechstunden der Fachberater aus der BA

Individuelle Gespräche zwischen Tutorin/Tutor und allen betreuten Lernenden („kein Abschluss ohne Anschluss“)

BSOB

Tutorinnen und Tutoren

BSOB

Ab Mitte des dritten Semesters (also in Q3 und Q4)


Die persönliche Auswertung des Studientests sollte Eingang in die Berufs- und Studienorientierungsmappe finden. Eine Kontrolle findet aufgrund der angestrebten Eigenverantwortlichkeit der in der Qualifikationsphase Lernenden nicht mehr statt.

Jahrgangsübergreifende Maßnahmen

Maßnahme / Kooperationspartner

Verantwortlich für die Planung

Verantwortlich für die Durchführung

Verantwortlich für die Evaluation

Technische Universität Freiberg (Kooperationsvereinbarung)

Fachbereichsleitung Naturwissenschaften am RLG (FBL NaWi)

FB NaWi

FB NaWi

Gläsernes Labor Berlin - Buch

FBL NaWi

FB NaWi

FB NaWi

Jugendbildungsmesse (JuBi)

Qualitätsbeauftragter am RLG (QB)

QB

QB

 

Kapitel 3 - Evaluation

Alle im Kapitel 1 als Ziele benannten Entwicklungsschwerpunkte sind grundsätzlich evaluierbar. Um einer Inflation von Evaluationen vorzubeugen, entscheidet die Schulkonferenz i.d.R. über jedes Evaluationsvorhaben. Prinzipiell gilt: Mit jeder Evaluation soll ein wohlüberlegtes Feedback eingeholt werden. Evaluation darf nicht zum Selbstzweck werden.

Evaluation ist am RLG ein Bestandteil von Qualitätsentwicklung. Deshalb enthält das Schulprogramm ein separates Kapitel zu diesem Thema. Mit jeder Evaluation soll Erreichtes sichtbar gemacht und eine gemeinsame Basis für weitere Entwicklung geschaffen werden.

Evaluation an unserer Schule wird zur

  • regelmäßigen Überprüfung der im Schulprogramm festgelegten Ziele,
  • Leistungs- oder Bewährungskontrolle der Schulversuche am RLG,
  • Reflektion der Qualität von Programmen in der Lehrendenausbildung und der Weiterbildung aller Lehrenden am RLG,
  • und zur Bewertung pädagogischer Prozesse in Wissensvermittlung und Erziehung

eingesetzt.

Ablauf einer Evaluation

Für den Ablauf einer Evaluation sind am RLG folgende Schritte einzuhalten:

1.Stufe: Formulieren von Zielen, Bewertungskriterien und Bereichen für die Evaluation, Festsetzung eines Zeitrahmens für die Evaluation

2.Stufe: Beschreibung von Indikatoren

3.Stufe: Informationssammlung

4.Stufe: Bewertung und Schlussfolgerungen

Arten der Evaluation am RLG

Grundsätzlich gibt es am RLG die externe Evaluation (Schulinspektion) und vielfältige Formen der internen Evaluation, wobei aus dem umfangreichen Fundus der Evaluationsinstrumente für das RLG folgende ausgewählt wurden:

Das Handeln der Lernenden wird durch die Lehrenden und durch das RLG als Institution evaluiert

  • Die jährlichen Statistiken des RLG zu den Ergebnissen der verbindlichen Klassenarbeiten und Klausuren dienen dem Vergleich innerhalb des Jahrganges bzw. Faches und dem Vergleich der Schülerjahrgänge untereinander.
  • Die Ergebnisse der schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen von jedem Lernenden eines Abschlussjahrganges werden in den Vergleich zu den erzielten Semesterleistungen in der Qualifikationsphase gesetzt, um die Verlässlichkeit der Benotung in den vier Qualifikationssemstern zu ermöglichen.
  • Die Ergebnisse von Teamarbeiten und deren gemeinsame Präsentation. Innerhalb der 9. Jahrgangsstufe erhält jeder Lernende mindestens eine Gelegenheit, im Team einen Vortrag vorzubereiten und zu präsentieren. Dieser wird anhand einheitlicher Kriterien bewertet. Dazu stimmen sich die in der Klasse unterrichtenden Lehrer ab.
  • der Entwicklung sozialer Kompetenzen und der Fähigkeit zur Selbstbestimmung bei unseren Lernenden schafft sich die jeweils für die Schülergruppe zuständige Lehrerkonferenz die geeigneten Evaluationsinstrumente.

Das Handeln der Lernenden wird durch Lernende evaluiert

Am RLG wird der Prozess der Selbst- und Fremdeinschätzung gefördert: Im Unterricht werden den Lernenden Fähigkeiten zur selbstkritischen und zur gegenseitigen Einschätzung vermittelt. Die Einschätzung eigener und der Arbeitsergebnisse von in der gleichen Lerngruppe Lernenden wird beständig geübt und regelmäßig vollzo-gen.

Das Handeln der Lehrenden und das Arbeitsumfeld werden durch Lehrende evaluiert

Regelmäßig stattfindende Mitarbeitergespräche innerhalb der Fachschaften dienen

  • der Evaluation der Umsetzung von gemeinsam geschaffenen Bewertungskriterien und Korrekturrichtlinien.
  • der Evaluation der Einhaltung zu den abgestimmten Stoffverteilungen und
  • zum Erfahrungsaustausch und der Methodendiskussion innerhalb der Fachkonferenz. Um diesen Erfahrungsaustausch sachgerecht und umfassend zu führen, hospitiert jeder Lehrende mindestens zweimal pro Schuljahr bei einer Kollegin bzw. einem Kollegen.
  • der Evaluation der Arbeitsbedingungen des Kollegiums.

Das Handeln der Lehrenden wird durch Lernende evaluiert

Am RLG wird das Selbstevaluationsportal des IQB Berlin/Brandenburg bzw. ein schulinterner „Feedback-Bogen“ zur Evaluation des Handelns der Lehrenden durch die Lernenden eingesetzt. Die Auswertung sowohl der Ergebnisse im Selbstevaluationsportal als auch der Ergebnisse der Feedback-Bögen liegt allein in der Hand der oder des Lehrenden. Es ist ausschließlich für die evaluierte Person gedacht.
Eine Selbstevaluation mit Hilfe des Selbstevaluationsportals bzw. des Feedback-Bogens erfolgt am Ende eines jeden Schuljahres von jedem Lehrenden am RLG in mindestens drei Unterrichtsgruppen jeweils in einer Stunde innerhalb der letzten beiden Unterrichtswochen. Absprachen der Lernenden bei der Nutzung des online-Portals bzw. beim Ausfüllen der Feedback-Bögen sind zu verhindern. Der „Feed-back-Bogen“ ist eine Anlage zu diesem Schulprogramm. Seine Gestaltung kann ausschließlich von der Schulkonferenz verändert werden.

Das Handeln der Lehrenden und der Lernenden wird durch Eltern evaluiert

Die Elternvertreter des RLG hatten sich 2006/07 dafür ausgesprochen, das Handeln der Lehrenden ebenso wie das Handeln der Lernenden durch Eltern zu evaluieren und dazu eigene Indikatoren und Evaluationsverfahren in Zusammenarbeit mit Lehrenden aufzustellen.

Das Handeln der Gremien und der Funktionsstelleninhaber wird evaluiert

Einschätzungen zum Handeln der Gremien am RLG sind ebenso wichtig wie die Beachtung ggf. aufkommender interner Kritik an der Organisation der Schule. Daher stellen sich auch die Fach- und Fachbereichsleiter und alle Mitglieder der Schulleitung sowie die Gremien Gesamtschülervertretung, Gesamtelternvertretung, Gesamtkonferenz der Lehrenden, Arbeits- und Beratungsausschuss der Gesamtkonferenz und Schulkonferenz den externen Evaluationen und setzen regelmäßig Selbstevaluationen ein.