Russisch

Дoбрый день и дoбрo пoжaлoвaть нa урoки русскoгo языкa!

Ab der 9. Klasse kann man bei uns die russische Sprache als dritte Fremdsprache mit drei Wochenstunden erlernen. Die Lernenden kommen aus allen Klassen einer Jahrgangsstufe. Die Kursgröße beträgt in der Regel 15 – 20 Schüler. Das ermöglicht einen intensiven Spracherwerb. Wir verfügen über den Luxus, unter uns Muttersprachler und Halbmuttersprachler zu haben, was für die Aussprache des Russischen von großem Vorteil ist.

Warum gerade Russisch?

Den Russischunterricht halten wir für eine interessante Alternative bzw. Ergänzung zu den anderen Fremdsprachen, die man bei uns erlernen kann. Vor der anfangs ungewöhnlichen Schrift sollte man sich nicht fürchten. Man lernt alle Buchstaben  innerhalb der ersten vier – fünf Wochen und schreibt schon sehr schnell selbst. Das macht Spaß und ist gar nicht so schwer.

Im Unterricht lernt man viel über Land und Leute über Themenkomplexe wie:

  • russische Sitten, Bräuche, Traditionen, Feste
  • kulinarisches Russland
  • russische Geschichte
  • Jugendliche in Russland, ihre Träume und Probleme
  • russische Literatur
  • Umweltschutz in Russland
  • die Russlanddeutschen u.v.m.

Durch die EU-Osterweiterung gewinnt Russisch immer mehr an Bedeutung. Damit ist der Grundstein zum Kennenlernen des slawischen Raums und einer seiner wichtigsten Sprachen gelegt. Wer Russisch spricht, versteht auch viel Polnisch, Tschechisch, Bulgarisch...

 

Die Teilnehmer des Basiskurses der 11. Klasse

Seit ein paar Jahren verzeichnen wir einen kleinen Boom, was die Wahl von Russisch als freiwillig zu erlernender Fremdsprache betrifft. Das freut mich besonders, weil sich diese Sprache somit ihren Platz unter den modernen Fremdsprachen zurückerobert hat.

Wenn man nach zweijährigem Spracherwerb weiterlernen möchte, kann man das gern tun. In der 11. Klasse haben wir derzeit einen Basiskurs (3 Wochenstunden) und zusätzlich einen Profilkurs (2 Wochenstunden).

Diese Sprache kann bis zum Abitur im Grund- bzw. Leistungsfach belegt werden. Allerdings geht das nur, wenn man nicht vergisst, dass man dafür in Klasse 9 angefangen haben muss, Russisch zu lernen.

In den 9., 10. und 11. Klassen lernen wir mit dem Lehrbuch „ Privet“ , später nehmen wir „Vmeste“ als Ergänzung dazu. Natürlich gibt es Arbeitshefte, Arbeitsblätter, Kassetten, Videofilme, ein- und zweisprachige Wörterbücher als zusätzliche Unterrichtsmaterialien. Im Kursunterricht greifen wir auch auf Texte aus dem Internet und der russischen Presse zurück.

Besonders glücklich bin ich darüber, dass es uns im Oktober 2006 erstmalig gelingt, mit dem Kurs der jetzigen 11. Jahrgangsstufe nach Moskau zu fahren, sozusagen Russisch zum Anfassen zu erleben.

Augenblicklich beginnt ein erster e-mail-Austausch mit Schülern eines Moskauer Gymnasiums, die Deutsch als Fremdsprache erlernen. Wir hoffen sehr, dass sich daraus mal ein Schüleraustausch ergibt.


Studienfahrt nach Moskau 2006

 

Martina Kölling, Fachkonferenz Russisch

 

Das war Moskau (aus der Sicht einiger LeistungskursschülerInnen)


Eine Stadt ganz wundervoll
rasend schnell – halt eben toll.
Metro fahren – beinah gefährlich!
Doch Kreml by night – einfach herrlich!
Wässerchen und ein paar Bier
tranken (oder soffen?) wir.
Bildung und Kultur und Spaß –
Das war Moskau – Das war was!
(Anna Brachmann)

 

Die Moskaureise war echt super. Wir haben auf jeden Fall viel gesehen, besonders der Rote Platz bei Nacht hat mich sehr beeindruckt, weil alles so beleuchtet war.
Auch das Einkaufen auf dem Arbat und im unterirdischen Shopping-Center hat mir gefallen.
Sogar die Metrofahrten waren nach unserer ersten Erfahrung (einige wurden von uns eingeklemmt) immer spannend. Blöd nur, dass zwei von uns ausgerechnet in der Metro auch noch beklaut wurden.
Das Hotel sah von außen zwar nicht so schön aus, innen war es aber völlig in Ordnung. Dort hatten wir nur Frühstück gebucht, wobei es aber alle Mahlzeiten gleichzeitig gab, was teilweise etwas seltsam war. Was anderes als Frühstück konnten wir im Hotel aber sowieso nicht essen, weil wir den ganzen Tag unterwegs waren. Deshalb sind wir öfter zu McDonald’s gegangen.
Die Abende waren auch immer sehr lustig. Entweder hatten wir unseren Spaß im Hotel oder wir trafen uns mit den russischen Mädchen, die wir beim Schulbesuch kennen gelernt hatten, in einer Bar. Es war ziemlich interessant sich mit ihnen in verschiedenen Sprachen zu unterhalten. Wir haben unsere E-Mail-Adressen ausgetauscht.
Alles in allem kann ich auf jeden Fall sagen, dass ich irgendwann wieder nach Moskau fahren werde.
(Anonymus)


Moskau ist eine sehr schöne, aber auch raue Stadt. Auch wenn sie mir gefällt, könnte ich dort nicht leben. Die Menschen sind immer in Hektik, das erklärt vielleicht auch, warum viele so unfreundlich sind.
Ich fand es schade, dass wir nur den touristischen Teil der Stadt gesehen haben.
Moskau liegt zwar in Europa, unterscheidet sich aber von einer typischen europäischen Großstadt total.
(Katja Poloubotko)


Besonders gelungen an dieser Reise fand ich die passende Mischung aus Spaß und Kultur.
Die wichtigsten Attraktionen wie Roter Platz, Kreml und natürlich die Metro haben wir besucht und waren sehr beeindruckt.
Schade finde ich, dass wir zu wenig vom Moskauer Alltag mitbekommen haben, mal abgesehen von der Hektik, die man beim Metrofahren erlebte.
Das Essen war sehr teuer und so endeten wir leider zu oft bei McDonald’s.
(Joseph Theune)


Die Moskaureise im Oktober war einfach super. Die Stadt ist wunderschön, voll von Sehenswürdigkeiten, riesigen Gebäuden, Denkmälern, Metro...
Leider war die Reise zu kurz. Trotzdem haben wir viel mitbekommen.
(Konstantin Schmidt)


Dies war die schönste Fahrt, die ich bis jetzt an dieser Schule mitgemacht habe. Flug, Transfer und Hotel waren wunderbar.
Moskau ist eine sehr schöne Stadt. Wir konnten wundervolle Bauwerke entdecken. Schade nur, dass wir einige nicht von innen sehen konnten (Öffnungszeiten, Zeitmangel, Schlangen), wie z.B. das Leninmausoleum oder die Basiliuskathedrale.
Einerseits fand ich sehr gut, dass wir genug Freizeit hatten, andererseits hätte ich mir gewünscht, noch mehr von der Stadt zu sehen.
Das Schönste an der Moskaufahrt war der Schulbesuch. Dadurch knüpften wir neue Kontakte mit russischen Schülern und konnten einen ersten Eindruck vom russischen Schulsystem gewinnen.
Vielen Dank für diese schönen 5 Tage und für diese gute Organisation!
Ich hoffe, dass wir das Glück haben, mit Ihnen eine weitere Kursfahrt nach Russland zu unternehmen.
(Benjamin Schmeck)

 

Für das Fach Russisch: Martina Kölling

 

Liebe Eltern, liebe SchülerInnen,

in Kürze gilt es wieder die Frage zu klären: Für welches Wahlpflichtfach sollen wir uns bloß entscheiden? Vielleicht haben Sie/habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, Russisch als dritte Fremdsprache zu wählen?

 

Warum gerade Russisch?

Dafür sprechen gute Gründe:
Das gemeinsame „Haus Europa“ ist nicht nur Westeuropa. Viele Menschen werden neben Englisch weitere Sprachen zur Verständigung brauchen. Die osteuropäischen Staaten halten zahlreiche wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen zu ihren westlichen Nachbarn.

Die Beziehungen in den Bereichen Kultur, Touristik und Wirtschaft werden von Jahr zu Jahr umfangreicher und enger. Gerade die kulturellen Beziehungen zu Russland haben eine lange Geschichte. Werke russischer Autoren sind ein wesentlicher Bestandteil der Weltliteratur – eine literarische Tradition, die sich über Sprachkenntnisse zu erschließen lohnt.

Deutschland kommt auf Grund seiner Lage und Geschichte eine besondere Mittlerrolle zu. Um dieser Aufgabe auch und vor allem in Zukunft gerecht werden zu können, ist es von immensem Vorteil, neben den westlichen Sprachen auch Russisch zu erlernen. Wer mehrsprachig ist hat im zukünftigen Europa größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Über Russisch ist es auch leichter, Zugang zu anderen slawischen Sprachen zu finden.

Russisch ist in der UNO und in anderen internationalen Organisationen anerkannte Verkehrs- und Diplomatensprache. Im gesamten östlichen Europa und in den Staaten der GUS kann man sich untereinander auf Russisch verständigen. Wer seinen osteuropäischen Gesprächspartnern nicht nur mit Dolmetscher, sondern gelöst und persönlich begegnen möchte, bedient sich des Russischen.

 

Ist Russisch schwer zu lernen?

Russisch ist nicht schwieriger als andere Sprachen, uns nur nicht so vertraut, weil uns allein die Schrift auf den ersten Blick fremd vorkommt. Wir lesen Informationen nicht eben schnell im Vorbeigehen (siehe kleine Buchstabekunde am Ende).

Russisch wird als moderne Fremdsprache gelehrt. Also wird von der ersten Stunde an gesprochen, gehört, gelesen, geschrieben.. Die modernen Unterrichtsmaterialien erlauben zudem einen Fremdsprachenunterricht auf neuestem Stand.

 

Hand auf’s Herz!

Wenn man von den bisher erlernten Sprachen „die Nase voll“ hat, sollte man den Frust nicht mit einer weiteren Fremdsprache zu bekämpfen versuchen. Erfahrungsgemäß geht das schief. Auch hier ist u.a. fleißiges Vokabellernen und Lesen üben eine wichtige Vorraussetzung für den Erfolg.

Seid ihr aber bereit, eine neue, hoch interessante Fremdsprache zu erlernen, dann könnt ihr gern „Schnupperstunden“ besuchen und euch selbst ein Bild davon machen, was so abgeht im Unterricht. Sprecht mich einfach an oder werft einen entsprechenden Zettel in mein Fach und wir finden einen Kurs und einen Termin.

 

 


 

Kleine Buchstabenlehre zum Schluss


- gleiche Buchstaben: к, o, м, е, т, a

  • кaкao - Kakao
  • мaмa - Mama

 

- unterschiedlicher Lautwert: в, и, н, р, с, у

  • сaмoвaр - Samowar
  • стaрт - Start

 

- russische Buchstaben, die es im deutschen Alphabet nicht gibt, z.B.:

  • ж - wie j in Journal
  • ш - wie sch in Schokolade

 

Neugierig geworden? Also dann: Дoбрo пoжaлoвaть! Дo скoрoй встречи!


Martina Kölling, Fach Russisch