Allgemeine Informationen zum Profilierungsfach Englisch als Arbeitssprache


Das Fach Englisch als Arbeitssprache wurde im Rahmen der Neugestaltung der Profilierungsphase der SEK I (Jahrgänge 8 – 10) an der RLO entwickelt. Diese Veränderung wurde durch die Schulzeitverkürzung notwendig, die u.a. den Wegfall der Profilkurse im 11. Jahrgang – Grundlage für die Findung der Leistungskurse -  zur Folge hat.



Zielsetzung

Das Ziel ist die Stärkung der Bereitschaft und Fähigkeit interessierter Schüler, sich auch außerhalb des Fachunterrichtes Englisch aktiv und unbefangen in der englischen Sprache auszudrücken, Sachverhalte in englischer Sprache zu erarbeiten und Arbeitsergebnisse in englischer Sprache zu präsentieren. Die Schüler sollen den unbefangenen Umgang mit Englisch als einer vielseitig verwendbaren Arbeitssprache erfahren, ohne durch eine beständige Sprachkorrektur eingeengt zu werden.



Zielgruppen

  • Zum einen soll dieses Fach den Schülern, die noch Schwierigkeiten im Umgang mit der englischen Sprache haben, eine Möglichkeit geben, anhand von sie interessierenden Themen einen neuen, unbefangeneren Zugang zur englischen Sprache zu finden. Sie sollen sich neu ausprobieren können.
  • Zum anderen sollen Schüler angesprochen werden, die im Englischen schon versiert sind und die sich profilieren möchten.
  • Dieser Kurs kann von allen Schülern gewählt werden, die sich nicht für eine dritte Fremdsprache ab Klasse 8 entschieden haben.



Inhalte

Englisch als Arbeitssprache bietet eine schülernahe Auswahl von Unterrichtsgegenständen, die durch vielfältige, häufig produktionsorientierte Methoden erarbeitet werden.

Bewährte Themen:

  • Präsentationen zu verschiedenen Sportarten der englischsprachigen Welt
  • Schreiben eines Theaterstückes
  • Naturphänomene und -katastrophen
  • analytische und produktorientierte Auseinandersetzung mit dem Medium Film


Dabei ist allen Themen gemeinsam, dass sowohl Methoden als auch notwendiges Vokabular sowie sprachliche Strukturen erarbeitet, vermittelt und gefestigt werden. Großer Wert wird auf kooperatives Arbeiten gelegt.



Bewertung

Die Bewertung basiert auf Einschätzungen der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit sowie des Inhalts des Erarbeiteten, wobei im Gegensatz zum Englisch-Unterricht eine zurückhaltendere Korrektur des Sprachhandelns erfolgt. Außerdem werden methodische Kompetenzen bewertet. Pro Halbjahr werden mindestens zwei Klassenarbeiten geschrieben.