News

Öffentliche Vorlesungsreihe

109 Jahre Schulgeschichte des Gymnasiums in der Kissingenstraße

in drei Vorlesungen (und in einem Buch)

Kissingenstrasse 1912

Im März /April 2019 wird es eine öffentliche Vorlesungsreihe in drei Vorlesungen zur Schulgeschichte geben. Die Vorlesung wird gehalten vom Schulleiter des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums, Herrn Treptow. Alle drei Vorlesungsteile finden in der Aula der Schule statt.
Bei der Vorlesung wird die Schulgeschichte in die Geschichte von Pankow und Berlin eingeordnet. Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts wird mit einem Blick aus der Kissingenstraße und weit über diese hinaus nachempfindbar.

Am 29. März 2019 um 19 Uhr beschäftigt sich Teil 1 der Vorlesungsreihe mit dem Zeitraum von der Gründung der Schule (Beschluss der Gemeindevertretung von Pankow von 1905) bis kurz nach Beginn des zweiten Weltkrieges.

Am 05. April 2019 um 19 Uhr geht es im zweiten Teil der Vorlesungsreihe um die Kriegsjahre während des zweiten Weltkriegs, um die Nachkriegsjahre und um die Zeit bis hin zum Mauerbau in der Schule
an der Kissingenstraße.

Der dritte Teil der Vorlesungsreihe am 13. April um 19 Uhr handelt von den „Mauerjahren“ und schließt mit dem Ende der „Wilhelm-Pieck-Schule“ und der zweiten Gründung eines Gymnasiums in dem 1907 eröffneten Haus an der Kissingenstraße im Jahr 1991.

Die Aula öffnet jeweils 15 Minuten vor dem Beginn jeder Vorlesung.
Der Eintritt ist frei. Freiwillige Spenden zugunsten der Arbeitsgemeinschaft „Aulatechnik“ sind vor Ort möglich.
Nach dem Ende jedes Vorlesungsteils sind jeweils für 30 Minuten Gespräche im Haus und außerdem der Erwerb des Buches „25 von 109“ möglich.
Dieses Buch informiert auf über 300 Seiten über ein Vierteljahrhundert der Schulgeschichte ab 1991. Es ist seit dem 07.12.16 für eine Schutzgebühr von 20 € auch im Sekretariat der Schule erhältlich. Die öffentliche Vorlesungsreihe soll im Frühjahr 2021 wiederholt werden.

LEX mag Rosa

Hat Rosa einen neuen Verehrer? Wer ist dieser LEX? Oder handelt es sich bei LEX am Ende um die mysteriösen weißen Säcke auf dem Schulhof?
Fakt ist, die weißen Säcke, auch Big-Bags genannt, sind maßgeblich an der Beziehung zwischen Rosa und LEX beteiligt.
Bevor wilde Spekulationen und die Gerüchteküche weiter angeheizt werden, folgt hier nun die wahre Geschichte dieser großartigen Beziehung.

Alles begann mit der Fertigstellung des Hochbeetes vor der neu restaurierten Mauer auf dem Schulhof des Hauptgebäudes. In diesem Zusammenhang hatte Rosa sich vor kurzem ganz herzlich bei der GESOBAU AG für die großzügige Spende von 38 Kubikmetern Pflanzerde und einem tollen gemeinsamen Arbeitseinsatz bedankt.

Leider konnten nicht alle dieser Big-Bags dort abgeladen werden, wo die Erde anschließend auch benötigt wird. Trotz aller Bemühungen und viel Rangierarbeit, musste gut die Hälfte der Lieferung auf der Zufahrt an der Rückseite der Villa abgestellt werden. Dort konnten sie nur leider auf keinen Fall lange verweilen.

Ungeachtet einiger Fitnesseinheiten und zahlreicher Kraftzirkel, ließen sich die knapp 900 Kg schweren Beutel auch von den kräftigsten Schülern*innen der Schule nicht einen Zentimeter bewegen. Somit musste zeitnah eine effektivere Lösung her.
Aber wer hat schon einen Gabelstapler, einen Radlader oder vergleichbares Baugerät in der Garage herumstehen? Auch ein Aufruf unter der Elternschaft hat keine praktikable Lösung gebracht.

Wenn das passende Fahrzeug also nicht auf „Partneranzeigen“ reagiert, hilft nur die Offensive. Und eben diese führte direkt in das Büro von Herrn Schmidt, seinerseits Logistikmanager bei der Firma LEX – Transport- und Kranservice (http://www.lex.de/).

Mit einem großen Herz für Rosa hat er sich unserem Anliegen umgehend angenommen und sich vor Ort auf dem Schulhof direkt einen Überblick verschafft. Binnen weniger Minuten war für den nächsten Tag ein passendes Baugerät samt Fahrer gefunden und alle Details besprochen. Wirklich alle Details? Kann sich Rosa diesen Arbeitseinsatz überhaupt leisten?
Und dann sagte Herr Schmidt mit einem freundlichen Lächeln „Nachbarschaftshilfe – das ist doch Ehrensache“.

Und so hat LEX unserer Rosa mal eben ein äußerst charmantes Kompliment gemacht. Als Zeichen der Freude und vor allem der aufrichtigen Dankbarkeit für das wirklich nicht selbstverständliche Engagement, bedankt sich Rosa auf diesem Wege ganz herzlich für diese unbürokratische und sofortige Hilfe! Wir wissen es mehr als zu schätzen. Besonders imponiert hat Rosa auch das sonstige soziale Engagement der Firma LEX. Bereits seit mehreren Jahren stellt die Firma unentgeltlich Fahrzeuge für die Berliner Tafel zur Verfügung. Rosa ist also überglücklich so hilfsbereite Menschen in ihrer Nachbarschaft zu wissen.

Im Namen des RLG bedanken sich Rosa und die Schulhof AG nochmals ganz herzlich.

Berlin, 24.11.2018

Sie können diese wie gewohnt in unserem Download-Bereich herunterladen oder aber hier:

Der stadtbekannte Journalist Christian Füller, ehemals bei der taz und jetzt freischaffend tätig, hat in den „Prenzlauer Berg Nachrichten“ Ende September einen Artikel über das RLG veröffentlicht: https://www.prenzlauerberg-nachrichten.de/2018/09/26/die-maerchenschule/

Der Absolvent des RLG des Jahres 2018, Robert Valeske, hat darauf der Redaktion der „Prenzlauer Berg Nachrichten“ geantwortet und die Bitte um Weiterleitung an Herrn Füller geäußert:

...ganz herzlich bei der GESOBAU AG und ihren fleißigen Mitarbeitern.

Das städtische Berliner Wohnungsunternehmen, welches in Pankow derzeit rd. 8.300 Mieteinheiten verwaltet, beteiligt sich mit sozialem Engagement aktiv an quartiersbezogenen Prozessen.

Vor diesem Hintergrund haben wir das Gemeinschaftsprojekt „Garteneinsatz – Beetgestaltung auf dem Schulhof des RLG“ ins Leben gerufen.
Die GESOBAU AG hat sich in Form einer Sachspende i.H.v. rd. 2.500 € eingebracht und somit die Anlieferung von Muttererde, unter anderem für das Beet vor der neu restaurierten Mauer an der Westseite des Schulhofes (Hauptgebäude), ermöglicht.
Des Weiteren, haben vier Mitarbeiter*innen der GESOBAU AG am 18.10.2018 dabei geholfen einen Teil der Erde zu verteilen und die Hochbeete auf dem Schulhof aufzufüllen.

Der Arbeitseinsatz wurde darüber hinaus auch tatkräftig von Schülern*innen aus den 10. Klassen sowie der Oberstufe unterstützt.

Im Namen der Schulhof AG, möchten wir uns ganz herzlich für die geleistete Arbeit bedanken – die Schulgemeinschaft weiß es ganz sicher zu schätzen!

Besonderer Dank gebührt neben der GESOBAU AG und den fleißigen Schülern*innen auch Frau Rumpelt (Verwaltungsleiterin des RLG).
Schlussendlich war sie es, die im Hintergrund unermüdlich alle Weichen bei den zuständigen Ämtern und Bauträgern in Rekordzeit so gestellt hat, dass aus der potentiellen Spende der GESOBAU AG am Ende auch ein sinnvolles Projekt, mit hoffentlich optisch ansprechendem Ergebnis, werden konnte. 

Mit freundlichem „Gärtnergruß“
I. Pajonk und F. Mensing (Leitung Schulhof AG)

DSCI1952DSCI1963DSCI1985DSCI2023